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Touristenmagnet "Völki": Komplettsanierung nähert sich Ende

Leipzig  

Touristenmagnet "Völki": Komplettsanierung nähert sich Ende

26.04.2019, 08:22 Uhr | dpa

Touristenmagnet "Völki": Komplettsanierung nähert sich Ende. Leipziger Völkerschlachtdenkmal

Blick auf das Wasserbecken vor dem Völkerschlachtdenkmal. Foto: Jan Woitas/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal bleibt ein Touristenmagnet. "Etwa 280 000 Besucher kamen 2018 zu dem Monument, etwa ebenso viele wie im Jahr davor", sagte sein Leiter Steffen Poser der Deutschen Presse-Agentur und zeigte sich hochzufrieden. Rund 30 Prozent der Gäste seien aus dem Ausland angereist.

Die großen Restaurierungsarbeiten an dem 91 Meter hohen Denkmal sind laut Poser mittlerweile abgeschlossen. So wurde etwa 2018 die Sanierung des großen Wasserbeckens vor dem Monument beendet. Das 162 Meter lange und bis zu 79 Meter breite Becken sei so angelegt worden, dass sich das Denkmal jetzt komplett darin spiegele, somit doppelt erscheine und noch imposanter wirke.

Rund um das Monument - es ist der höchste Denkmalbau in Europa - stünden unter anderem noch Wegearbeiten und Neubepflanzungen im Park an, berichtete Poser. "Es ist quasi der gärtnerische Feinschliff." Er werde noch drei bis vier Jahre dauern.

Das Denkmal selbst - im Volksmund auch "Völki" genannt - war zu seinem hundertjährigen Bestehen 2013 aufwendig saniert worden. Feuchtigkeit, Kriegsschäden und Verfall hatten dem martialischen Koloss in den vergangenen Jahrzehnten stark zugesetzt. Die Summe, die in die Restaurierung des Denkmals und der umliegenden Anlagen fließt, liege bei etwa 32 Millionen Euro, sagte Poser.

Das Bauwerk ist nicht unumstritten. So gilt seine Figurensprache als einschüchternd und nationalistisch zugleich. Museumschef Poser wirbt deshalb nach eigener Darstellung stets für eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Denkmal und seiner Entstehungsgeschichte. Von der Aussichtsplattform des "Völki" hat man einen weiten Blick über Leipzig. Es war im Oktober 1913 eingeweiht worden, 100 Jahre nach der Niederlage der Truppen Napoleon Bonapartes gegen die verbündeten Armeen Russlands, Österreichs, Schwedens und Preußens.

Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kämpften dort 500 000 Soldaten, von denen 90 000 fielen. Bis zum Ersten Weltkrieg ging die Völkerschlacht bei Leipzig als die blutigste in die Geschichte ein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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