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Buga-Maskottchen muss viel erleiden

Heilbronn  

Buga-Maskottchen muss viel erleiden

28.04.2019, 10:12 Uhr | dpa

Buga-Maskottchen muss viel erleiden. Buga-Maskottchen Karl

Eine kleine Marzipan-Version von BUGA-Zwerg "Karl" steht auf einer Wiese. Foto: Christoph Schmidt/Archivbild (Quelle: dpa)

Er ist pink und wird immer wieder Opfer von Straftaten: Karl, das Maskottchen der Bundesgartenschau (Buga) in Heilbronn, muss viel erleiden. Bislang sind 13 der 160 Zentimeter großen Gartenzwerge aus dem 3D-Drucker verschwunden, nur drei davon kamen wieder zurück, wie eine Sprecherin der Buga sagte. "Anfängliches Verschwinden und Wiederauftauchen haben wir noch mit Humor genommen. Was wir aber überhaupt nicht lustig finden, sind Sachbeschädigungen." 18 der Figuren im Wert von mehreren Hundert Euro seien bislang beschädigt worden.

In Beilstein und Flein (Landkreis Heilbronn) seien die Figuren sogar gesprengt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Karl-Attacken nicht auf das Konto eines einzigen Täters gehen, sondern dass es sich in den meisten Fällen um dumme Streiche mehrerer Täter handelt. Bislang konnte die Polizei nur in einem Fall vier Verdächtige ermitteln.

Ob die Maskottchen anderer Gartenschauen auch so häufig angegriffen wurden, ist den Organisatoren in Heilbronn nicht bekannt. Allerdings unterscheidet sich Karl in einem entscheidenden Punkt etwa von Wels Wilma aus der Havel-Region: Während dort Menschen in Plüsch-Kostüme schlüpften, stehen die Karls ohne Beaufsichtigung herum. Die Buga hat 150 produzieren lassen - 86 wurden in Heilbronn und Umgebung aufgestellt.

Warum der Gartenzwerg, den es auch als kleine Version aus Marzipan gibt, so häufig beschädigt wird - dafür haben weder Polizei noch die Buga-Macher eine Erklärung. "Karl wird wahrgenommen. Es wird über ihn gesprochen. Er polarisiert", sagt die Buga-Sprecherin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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