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AfD-Landeschef Kalbitz: "Der Ton der Union wird sich ändern"

Falkensee  

AfD-Landeschef Kalbitz: "Der Ton der Union wird sich ändern"

28.04.2019, 10:32 Uhr | dpa

AfD-Landeschef Kalbitz: "Der Ton der Union wird sich ändern". Andreas Kalbitz

Andreas Kalbitz, Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg. Foto: Ralf Hirschberger (Quelle: dpa)

Der Brandenburger AfD-Chef Andreas Kalbitz sieht bei der CDU nicht nur Ablehnung gegenüber seiner Partei. "Ich denke, der Ton der Union wird sich ändern", sagte Kalbitz der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Landesparteitags in Falkensee. "Ich sehe auch schon im Mittelfeld und an der Basis der Union nicht nur Erosion, sondern auch durchaus Bewegungsbereitschaft, die an der Spitze noch nicht angekommen ist." Das Ziel und die Chance der AfD sei, bei der Landtagswahl am 1. September "eventuell stärkste Kraft zu werden, und da gilt es alle Kräfte zu bündeln".

Die AfD kam im Brandenburg Trend von Infratest dimap für den RBB von April mit 19 Prozent auf den dritten Platz hinter SPD (22 Prozent) und CDU (20 Prozent).

Kalbitz sagte: "Sehr wahrscheinlich ist, dass es zum Machterhaltungsbündnis gegen die AfD kommen wird, auch wenn wir stärkste Kraft sind." Ein solches Bündnis werde aus seiner Sicht "keinen sachpolitischen Bestand" haben.

Der CDU-Landesvorsitzende Ingo Senftleben hatte im März in einem Interview der "Berliner Zeitung" bekräftigt: "Wenn die AfD von Leuten wie Herrn Kalbitz geführt wird, gibt es keine Gemeinsamkeiten mit der Brandenburger CDU."

Kalbitz war am Samstag beim Parteitag mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt worden. Sein Gegenkandidat Norbert Kleinwächter hatte ihm vorgeworfen, nicht alle Meinungen in der Partei zu hören. Kalbitz sagte: "Da, wo es Kritik gab, war das ja nicht politischer Natur im eigentlichen Sinne, sondern es war mehr struktureller und technischer Natur. Natürlich gibt es da die ein oder anderen Unebenheiten, aber das Ergebnis hat deutlich gezeigt, dass die Begründung für die Gegenkandidatur offensichtlich nicht gegriffen hat." Die AfD will zum Abschluss des Parteitags an diesem Sonntag über das Wahlprogramm beraten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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