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Arbeitslosenquote sinkt in Hessen auf 4,4 Prozent

Frankfurt am Main  

Arbeitslosenquote sinkt in Hessen auf 4,4 Prozent

30.04.2019, 02:31 Uhr | dpa

Arbeitslosenquote sinkt in Hessen auf 4,4 Prozent. Schild mit dem Logo der Agentur für Arbeit

Schild mit dem Logo der Agentur für Arbeit. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Frühjahrsaufschwung auf dem hessischen Arbeitsmarkt setzt sich fort: Im April sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 3230 auf 148 449 Männer und Frauen, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das sind 2,1 Prozent weniger Jobsucher als im März und 6,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Außerdem markiert die Zahl den niedrigste Arbeitslosenstand in einem April seit 1992. Auch die Arbeitslosenquote nahm ab. Sie sank im Vergleich zum März um 0,1 Punkte auf 4,4 Prozent. Im April 2018 hatte die Quote noch bei 4,7 Prozent gelegen.

"Die Nachfrage der Betriebe nach Arbeitskräften ist weiterhin hoch. Wer jetzt seine Chance ergreifen möchte, hat gute Ausgangsbedingungen", sagte die Operativ-Geschäftsführerin der Regionaldirektion, Bettina Wolf. Auch für Langzeitarbeitslose zeige sich der Arbeitsmarkt weiterhin aufnahmefähig. Die Zahl der offenen Stellen bezifferte die Agentur auf 55 376.

In nahezu allen Wirtschaftszweigen nahm die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs zu. Sie lag im Februar bei 2,62 Millionen - das waren 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie in den Vormonaten lag Hessen damit über dem Bundesschnitt.

Doch der hessische Unternehmerverband sieht trotz der guten Zahlen noch Handlungsbedarf: "Die Jobcenter müssen diejenigen, die für Vollzeit in Frage kommen, gezielt ansprechen und sie in eine Vollzeit-Tätigkeit vermitteln", sagte Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert. Auf diese Weise könnten viele Jobsuchende, die als Aufstocker bereits in Teilzeit arbeiten, aus dem Arbeitslosengeld II herauskommen.

Der DGB Hessen mahnte angesichts der bevorstehenden Europawahl, Beschäftigte aus anderen EU-Ländern besser in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. "Es muss sichergestellt werden, dass keine Zweiklassengesellschaft entsteht, die dazu dient, Tariflöhne und Sozialversicherungspflicht zu umgehen", sagte der Vorsitzende Michael Rudolph. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit werde wegen des Fachkräftebedarfs immer wichtiger.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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