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Ausstellung führt per Fotografie-Zeitreise durch Wartburg

Eisenach  

Ausstellung führt per Fotografie-Zeitreise durch Wartburg

02.05.2019, 15:36 Uhr | dpa

Ausstellung führt per Fotografie-Zeitreise durch Wartburg. Wartburg über der Stadt Eisenach

Außaufnahme vom Unesco-Weltkulturerbe Wartburg vor der Stadt Eisenach. Foto: Swen Pförtner/Archivbild (Quelle: dpa)

Sie war Zufluchtsort für Martin Luther und ist inzwischen UNESCO-Weltkulturerbe: die Wartburg in Eisenach. Nun zeigt dort die Sonderausstellung "OBJEKTIV!? - Die Wartburg im Spiegel der Fotografien des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts" teils uralte Aufnahmen der bedeutenden Feste.

Mehr als 150 Aufnahmen und Objekte aus den ersten 60 Jahren der Wartburgfotografie sind ab Samstag bis zum 31. Oktober zu sehen, wie die Wartburg Stiftung am Donnerstag mitteilte. Manche der Bilder sind gut 165 Jahre alt. Anhand der Aufnahmen lasse sich nachvollziehen, wie die Burg verändert wurde. Genauso zeigten sich die Entwicklungen in der Fotografie - inklusive früher Spuren der Bildbearbeitung.

Auch das frühere Leben auf der Burg wurde eingefangen - etwa ein Besuch von Kaiser Wilhelm II. beim Burgherrn Carl Alexander oder Kostümfeste des Burghauptmanns Hans Lucas Cranach. Cranach griff selbst zur Kamera und hinterließ erste Farbaufnahmen der Burg.

Gegründet wurde die Wartburg einer Legende nach 1067. 1206/07 soll sich dort der berühmte Sängerkrieg zugetragen haben, den Komponist Richard Wagner später in seine Oper "Tannhäuser" packte. Die als Heilige verehrte Landgräfin Elisabeth lebte und wirkte auf der Wartburg. Martin Luther fand dort 1521/22 Unterschlupf und übersetzte das Neue Testament. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts forderten auf der Burg 500 Burschenschaftler einen geeinten deutschen Nationalstaat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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