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Netzer, Heynckes und Co. bei Museums-Eröffnung in Gladbach

Mönchengladbach  

Netzer, Heynckes und Co. bei Museums-Eröffnung in Gladbach

03.05.2019, 19:16 Uhr | dpa

Netzer, Heynckes und Co. bei Museums-Eröffnung in Gladbach. Vereinsmuseum Fohlenwelt

Vereinswimpel von Gegnern von Borussia Mönchengladbach hängen in Vitrinen im Vereinsmuseum "Fohlenwelt". Foto: Federico Gambarini/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit einer Vielzahl an prominenten Gästen hat Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach am Freitag sein Museum "FohlenWelt" eröffnet. Unter anderen kamen die früheren Weltmeister Günter Netzer, Jupp Heynckes, Berti Vogts und Lothar Matthäus sowie Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg, die alle im Laufe ihrer Karriere viele Jahre für die Borussia gespielt haben.

"Das ist kein Museum, sondern eine Erlebniswelt", sagte Präsident Rolf Königs bei der Eröffnungsfeier der 1150 Quadratmeter großen Ausstellung mit 1000 Exponaten und mehr als 500 Minuten Videomaterial. Hinzu kommen 1800 Stunden Archiv-Material und rund 42 Stunden Zeitzeugen-Interviews. Ab Sonntag um 10.00 Uhr ist das Museum frei für Besucher.

"Ich bin kein Traditionalist, habe keine Dinge aus meiner Karriere gesammelt. Aber das ist überwältigend", sagte Netzer nach einem Rundgang: "Ich wurde überall an Dinge erinnert, die ich angeblich gemacht haben soll. Die besten Anekdoten sind aber die, die niemals erzählt wurden. Was wir alles getrieben haben... Wir können froh sein, dass wir alle nicht in der heutigen Zeit spielen. Wir hätten das Ende der Karriere nicht erlebt." Ex-Trainer Hans Meyer sagte zum selben Thema: "Machen Sie die Kameras und Mikrofone aus, dann erzähle ich ihnen Dinge, die Ihnen die Schamesröte ins Gesicht treiben."

Auf der Bühne erhielt Uwe Rahn mit 32 Jahren Verspätung die Torjägerkanone als bester Torschütze der Fußball-Bundesliga in der Saison 1986/87. Jörg Jakob, Chefredakteur des Fachmagazins "kicker" verlieh dem heute 56-Jährigen die Kanone.

In den Videos prophezeite Mathilde Bückmann, genannt "Tante Titi", die sich einst um die jungen Spieler in Gladbach kümmerte, dem späteren Triple-Trainer Heynckes 1987, dass er sich als "waschechter Rheinländer" nicht beim FC Bayern München zurechtfinden werde. Und sie vermutete einen Plan hinter dem Wechsel: "Uli Hoeneß will uns am Boden sehen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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