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Entwurfsplanung zum Neubau der Friesenbrücke bald fertig

Weener  

Entwurfsplanung zum Neubau der Friesenbrücke bald fertig

05.05.2019, 09:43 Uhr | dpa

Entwurfsplanung zum Neubau der Friesenbrücke bald fertig. Zerstörte Friesenbrücke

Ein Blick auf die bei einer Kollision zerstörte Friesenbrücke über die Ems. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv (Quelle: dpa)

Die Planungen zum Neubau der vor dreieinhalb Jahren zerstörten Friesenbrücke über die Ems stehen vor dem Abschluss. Die Entwurfsplanung werde im Frühsommer vor Ort vorgestellt, teilte die Deutsche Bahn mit. Bekannt gemacht werden dann auch die Baukosten, die voraussichtlich rund 80 Millionen Euro für den Neubau einer modernen Drehbrücke anstelle der bisherigen Klappbrücke betragen werden.

Erst wenn die Planungen samt Kosten und Bauzeit bekannt sind, werde die endgültige Entscheidung getroffen, welche der beiden Varianten gebaut wird, sagte der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann (CDU), der Deutschen Presse-Agentur. Die Bahn sei beauftragt worden, die Planungen und Berechnungen für beide Möglichkeiten vorzunehmen. Geprüft werde nun, welche die geeignetste sei. Bislang spreche aber nichts gegen die favorisierte Neubauvariante. Die Anfang des Jahres abgeschlossene Umweltverträglichkeitsprüfung umfasse beide Varianten, erklärte die Bahn.

Wie der Bahnbeauftragte und die Deutsche Bahn erklärten, werden der Brückenbau und seine Kosten womöglich auch noch vom Bundesrechnungshof geprüft. Dies sei bei Projekten dieser Größenordnung nicht ungewöhnlich. Vorgesehen ist, dass die erneuerte Brücke 2024 in Betrieb geht. Dem steht nach bisherigem Planungsstand nichts im Weg. Das Planfeststellungsverfahren soll noch in diesem Jahr beginnen, der Baustart wird für 2022 angestrebt.

Am 3. Dezember 2015 hatte der Frachter "Emsmoon" nachts die längste Eisenbahn-Klappbrücke Deutschlands gerammt. Die Kollision war so heftig, dass an eine einfache Reparatur der eingestürzten Brücke nicht zu denken war. Über die Brücke verläuft die regionale Bahnstrecke von Groningen Richtung Bremen. Wegen der Unterbrechung müssen Reisende unterwegs weiterhin auf einen Bus umsteigen. In den kommenden Jahren wollen Deutschland und die Niederlande 128 Millionen Euro in den Ausbau der Bahnstrecke investieren, damit der Zug öfter und schneller fahren kann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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