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Bodenfrost in Brandenburg: Weinbauern sorgen sich

Offenbach am Main  

Bodenfrost in Brandenburg: Weinbauern sorgen sich

06.05.2019, 14:18 Uhr | dpa

Bodenfrost in Brandenburg: Weinbauern sorgen sich. Raureif glitzert auf einer Wiese

Raureif glitzert auf einer Wiese. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Brandenburg hat momentan Temperaturen weit unter Null Grad in der Nacht. In Zehdenick (Landkreis Oberhavel) war es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes Sonntagnacht mit minus 6,5 Grad auf Bodenniveau mit am kältesten. In der kommenden Nacht sollte es in Berlin und Brandenburg wieder kalt werden, auch Frost in Bodennähe sei nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Mittwoch könnte es in beiden Bundesländern sogar gebietsweise wieder bis -4 Grad kalt werden. Frostempfindliche Pflanzen, die schon geblüht haben, könnten nach Angaben von Meteorologen Schaden genommen haben.

Die Weinbauern in Brandenburg schauen mit Sorge aufs Thermometer. Die Fröste kämen in diesem Jahr sehr zeitig, sagte Winzer Gunter Schurig aus Bad-Liebenwerda (Landkreis Elbe-Elster). "Wir Weinbauern hängen die ganze Zeit an den Wetter-Apps und informieren uns gegenseitig". Schurig hat auf seinem Gut 1000 Reben angebaut. Angesichts frostiger Temperaturen hätten die Winzer aus der Region bereits Feuer in den Weinbergen gemacht, um die Reben zu wärmen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Bei Weinbau-Nachbar Rico Leonardt ist es für 2500 Reben dagegen zu spät. "Die Triebe waren schon acht Zentimeter gewachsen und sind erfroren", sagte er.

Die Winzerfamilie Wobar aus Großräschen (Landkreis Oberspreewald-Lausitz), die auf 1,4 Hektar 7000 Rebstöcke anbaut, hat nach dem ersten Rebschnitt als Ersatz die sogenannte Frostrute noch stehen, falls die schon ausgetriebenen Reben Schaden nehmen sollten. "Bei der Frostrute liegen die Knospen höher und erfrieren nicht so schnell", erklärte Cornelia Wobar.

Die tiefsten Temperaturen in Deutschland wurden Sonntagnacht in Merklingen (Alb-Donau-Kreis) auf der Schwäbischen Alb gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach der Deutschen Presse-Agentur sagte. Am Boden - gemessen fünf Zentimeter über der Erde - fiel das Thermometer in der Nacht auf minus 8,1 Grad.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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