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Eckes-Granini macht trotz hoher Rohstoffkosten mehr Umsatz

Nieder-Olm  

Eckes-Granini macht trotz hoher Rohstoffkosten mehr Umsatz

09.05.2019, 02:15 Uhr | dpa

Eckes-Granini macht trotz hoher Rohstoffkosten mehr Umsatz. Getränkehersteller Eckes-Granini

Der Schriftzug "Eckes-Granini" hängt an einem Firmengebäude des Unternehmens. Foto: Andreas Arnold/Archivbild (Quelle: dpa)

Trotz gestiegener Rohstoffkosten hat der Fruchtsafthersteller Eckes-Granini im vergangenen Jahr ein leichtes Umsatzplus erreicht. Das Unternehmen erlöste 2018 insgesamt 984,7 Millionen Euro und damit rund ein Prozent mehr als im Vorjahr, wie es am Donnerstag im rheinhessischen Nieder-Olm mitteilte. Dazu beigetragen hätten neue Produkte wie Säfte etwa mit weniger Zuckergehalt und der Ausbau der Kundenbeziehungen im Einzelhandel.

Als Beispiele für neue, etwas teurere Produkte in Deutschland nannte der Vorstandsvorsitzende der Eckes-Granini Group, Thomas Hinderer, eine Variante der Saftmarke "Granini" mit weniger Zucker oder auch "hohes C Bio". Der Absatz von Eckes-Granini stieg in einem insgesamt mengenmäßig in den meisten europäischen Ländern schrumpfenden Markt um knapp sechs Prozent auf 907,6 Millionen Liter. Hinderer zufolge liegt der Bio-Anteil am Gesamtgeschäft von Eckes-Granini bei unter fünf Prozent. Das werde sich künftig auf über zehn Prozent steigern. "Der Verbraucher ist bereit, mehr für Bio zu zahlen", sagte er.

Nicht zufrieden zeigte sich der Unternehmenschef mit der Entwicklung des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT). Er sank im Vergleich zum Vorjahr um über 17 Prozent auf 72,0 Millionen Euro. Das Unternehmen verwies auf stark gestiegene Rohstoffkosten. So seien die Preise für Apfelsaftkonzentrat 2018 wegen der schwachen Ernte 2017 um nahezu 50 Prozent höher gewesen. Die Rohstoffkosten machten etwa 60 Prozent der Herstellungskosten aus, erklärte Hinderer. Auch die Logistik sei teurer geworden. Im laufenden Jahr erwartet der Unternehmenschef wieder ein EBIT zwischen 80 und 90 Millionen Euro.

Eckes-Granini hat nach eigenen Angaben rund 1700 Mitarbeiter und verkauft seine Produkte in weltweit mehr als 80 Ländern. Entstanden ist das Unternehmen einst aus einer Brennerei, ab den 1920er Jahren setzte es dann auf die Herstellung von Fruchtsäften.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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