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Türsteher im polnischen Teil von Usedom tot gefunden

Swinemünde, Polen  

Türsteher im polnischen Teil von Usedom tot gefunden

09.05.2019, 09:48 Uhr | dpa

Polnische Behörden ermitteln im Fall eines toten Türstehers aus Deutschland. Die Leiche des Mannes war in einem Waldgebiet auf der Insel Usedom in Swinemünde (Świnoujście) entdeckt worden, wie am Donnerstag ein Sprecher der polnischen Polizei sagte. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen zu den Todesumständen des Deutschen auf. Zu dem Fall hatte zunächst die Rostocker Ostsee-Zeitung (Donnerstag) berichtet.

"Die Leiche des Mannes wird obduziert", sagte die Sprecherin der zuständigen polnischen Staatsanwaltschaft, Joanna Biranowska-Sochalska. Spekulationen über Schusswunden am Körper des Mannes wies sie zurück. "Das kann ich entschieden dementieren." Weitere Angaben zum Tod des Mannes machte sie zunächst nicht.

Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Stralsund um einen 59-jährigen Mann aus Greifswald. Er war demnach in der Türsteher- und Kraftsport-Szene in Vorpommern bekannt. Der Bürgermeister von Heringsdorf, Lars Petersen (parteilos) bezeichnete den Toten als einen bei Einheimischen sehr bekannten Türsteher.

Im deutschen Nachbarort Ahlbeck soll im Zusammenhang mit dem Fall bereits ein abgestelltes Auto beschlagnahmt worden sein, das dem Toten gehört haben soll.

Der Mann war deutschen Behörden zufolge polizeilich bekannt. Die Staatsanwaltschaft Stralsund gab an, jedem Ersuchen der polnischen Kollgen, die die Federführung in dem Fall haben, nachkommen zu wollen. Die Ermittlungen gehen demnach nach dem Tatortprinzip. Dieser werde bisher auf polnischer Seite vermutet, hieß es. Ob der Fundort der Leiche auch der Tatort war, war zunächst aber unklar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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