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Nach Zugunglück von Alt Duvenstedt Bahnverkehr eingeschränkt

Alt Duvenstedt  

Nach Zugunglück von Alt Duvenstedt Bahnverkehr eingeschränkt

09.05.2019, 11:19 Uhr | dpa

Nach Zugunglück von Alt Duvenstedt Bahnverkehr eingeschränkt. Bahnunfall in Alt-Duvenstedt

Ein mit einer Ramme beladener Sattelzug steht nach der Kollision mit einem Zug auf einem Bahnübergang. Foto: Carsten Rehder (Quelle: dpa)

Nach dem Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Schwerlaster in Alt Duvenstedt müssen sich Reisende auf der Strecke Flensburg-Rendsburg noch tagelang auf Behinderungen einstellen. Die Einschränkungen werden wohl noch bis einschließlich kommenden Mittwoch dauern, teilte die Bahn am Donnerstag mit. Die Untersuchungen zur Klärung der Unfallursache gingen weiter.

Unterdessen korrigierte die Polizei die Zahl der Verletzten nach oben. Demnach wurden bei dem Unfall sieben Menschen schwer und sechs leicht verletzt. In Lebensgefahr sei niemand mehr, sagte ein Sprecher. Am Mittwoch war noch von zwei schwer und zehn leichter Verletzten die Rede. Insgesamt waren 24 Menschen im Zug, darunter der Lokführer und ein Zugbegleiter.

Warum der zig Tonnen schwere Laster am frühen Mittwochmorgen auf dem Bahnübergang stand, ist weiter unklar. Zur Klärung der Unfallursache müsse das Gutachten des Sachverständigen abgewartet werden, sagte ein Polizeisprecher. Dieses werde möglicherweise erst in einigen Wochen vorliegen. Die Bundespolizei unterstütze die Landespolizei bei der Auswertung der Daten des Bahnübergangs und der Lok. Der Lokführer, der Fahrer des Schwertransports und eventuelle Zeugen würden in den kommenden Tagen vernommen, hieß es. Der Lokführer hatte die Kollision trotz Schnellbremsung nicht verhindern können. Der Fahrer des Lasters rettete sich durch einen Sprung aus dem Fahrerhaus. Das erste Drehgelenk der Lok war aus den Gleisen gesprungen.

Der Zug wurde noch am Mittwoch nach Rendsburg geschleppt, der Schwerlaster vom Bahnübergang heruntergeholt. Nach dem Unfall muss die Bahn in Alt Duvenstedt rund 300 Meter Gleis erneuern, die Oberleitung instandsetzen und die Bahnübergangstechnik erneuern. Die Deutsche Bahn muss nach eigenen Angaben rund 500 Schwellen austauschen. Damit sollte am Donnerstagnachmittag begonnen werden.

Das Gleis in Richtung Flensburg sei mittlerweile wieder frei, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis der Deutschen Presse-Agentur. Das Gleis könne in beide Richtungen befahren werden, aber nur mit geringer Kapazität. Es werde vorerst nur für den Güterverkehr genutzt, weil dies eine wichtige Verbindung nach Skandinavien sei.

Züge der Linie RE 7 (Flensburg-Hamburg) sowie der Linie RE 74 (Husum-Kiel) werden vorerst weiterhin von Owschlag nach Rendsburg sowie in der Gegenrichtung durch Busse ersetzt. Die Fernzüge werden laut Meyer-Lovis über Kiel und Eckernförde umgeleitet. Nach Angaben der Deutschen Bahn müssen Reisende auf den betroffenen Linien eine Stunde mehr einplanen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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