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FDP fordert Ordnung im "Hotel Steffen"

Norderstedt  

FDP fordert Ordnung im "Hotel Steffen"

09.05.2019, 15:10 Uhr | dpa

FDP fordert Ordnung im "Hotel Steffen". Anna von Treuenfels-Frowein

Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein (FDP) spricht im Rathaus. Foto: Georg Wendt/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach einem Bericht über Drogendealer in Hamburgs offenem Strafvollzug hat die FDP-Bürgerschaftsfraktion strengere Kontrollen und Regeln gefordert. Seit Monaten seien die unhaltbaren Zustände im offenen Vollzug bekannt, aber Justizsenator Till Steffen (Grüne) unternehme nichts, um Ordnung zu schaffen, kritisierte die FDP-Fraktionsvorsitzende Anna von Treuenfels-Frowein am Donnerstag. Sie fügte hinzu: "Im "Hotel Steffen" wird Kriminalität offenbar geduldet, anstatt aktiv Resozialisierung zu betreiben."

Ein 49 Jahre alter Gefangener soll nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" während seiner Freigänge mit Drogen gehandelt haben. Die Polizei habe Anfang Mai 7,5 Kilo Kokain und ein Kilo Heroin in einem Depot in Hamburg-Harburg gefunden. Sein Komplize sei ein 35-Jähriger gewesen, der sich allerdings seit Ende vergangenen Jahres in Freiheit befand. Ein weiterer Freigänger im Alter von 34 Jahren habe anstatt zu arbeiten, ebenfalls mit Drogen gehandelt.

Die Justizbehörde bestätigte den Fall des 49-Jährigen, betonte aber zugleich, dass der Mann nicht in der Justizvollzugsanstalt Glasmoor (Norderstedt) gedealt habe. Er sei nach Bekanntwerden der Straftat in Untersuchungshaft verlegt worden, sagte Sprecher Thomas Baehr. Die Gefangenen im offenen Vollzug würden regelmäßig an ihren Arbeitsstellen unangemeldet kontrolliert. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Freigänger etwa bei einem Logistikunternehmen tätig seien, würden die Kontrollen mit dem Arbeitgeber abgesprochen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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