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Mahle-Betriebsrat fürchtet weiteren Stellenabbau

Stuttgart  

Mahle-Betriebsrat fürchtet weiteren Stellenabbau

14.05.2019, 17:54 Uhr | dpa

Mahle-Betriebsrat fürchtet weiteren Stellenabbau. Automobilzulieferer Mahle

Jörg Stratmann, Geschäftsführer der Mahle GmbH, spricht auf der Bilanz-Pressekonferenz des Automobilzulieferers Mahle. Foto: Fabian Sommer (Quelle: dpa)

Der Betriebsratschef des Autozulieferers Mahle hält einen Stellenabbau auch an anderen Standorten nicht für ausgeschlossen. "Ich befürchte, dass es noch weitergeht, wenn der Einbruch anhält", sagte Uwe Schwarte am Dienstag in Stuttgart. Zuvor hatten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwochsausgabe) berichtet, dass die Belegschaft von der Ankündigung überrumpelt worden war.

Am Montag hatte der Zulieferer angekündigt, bis Ende des kommenden Jahres an den Stuttgarter Standorten des Unternehmens rund 380 von 4300 Stellen zu streichen. Vor allem ein schwächelnder Markt in China, sinkende Marktanteile beim Diesel und die weltweit schwelende Handelskonflikte machen dem Autozulieferer zu schaffen.

"Die Beschäftigten haben aus den Medien über den Abbau erfahren", sagte Schwarte den Zeitungen. "Das ist respektlos." Die Journalisten waren um 10.00 Uhr zu einer Pressekonferenz geladen worden, die Betriebsversammlung ging erst am Nachmittag los. Der Betriebsrat habe sich daran gehalten, bis dahin Stillschweigen zu wahren, sagte Schwarte der Deutschen Presse-Agentur weiter.

Der Abbau soll über Altersteilzeit- und Aufhebungsverträge gelingen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben - zumindest bis Ende dieses Jahres sind sie im Zuge einer Beschäftigungssicherung ausgeschlossen. Sicher macht das die Jobs in Stuttgart allerdings nicht, Kündigungen könnten dieses Jahr schon ausgesprochen und erst zum 1. Januar 2020 wirksam werden.

Weltweit hat Mahle rund 79 600 Mitarbeiter, in Deutschland sind es gut 13 200. Ob weitere Stellen zur Disposition stehen, hatte Mahle-Chef Jörg Stratmann Spekulation genannt, aber auch nicht ausgeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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