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Merkel: Atomdeal mit Iran "kann Schlimmeres verhindern"

Ravensburg  

Merkel: Atomdeal mit Iran "kann Schlimmeres verhindern"

15.05.2019, 02:00 Uhr | dpa

Merkel: Atomdeal mit Iran "kann Schlimmeres verhindern". Angela Merkel (CDU) hält ein Foto

Angela Merkel (CDU) hält bei der Premiere der Dr. Andreas Schockenhoff-Lecture ein Foto, das ihr geschenkt wurde. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich hinter das Atomabkommen mit dem Iran gestellt. Sie sei froh, dass Europa weiter zu dem Abkommen stehe, sagte Merkel am Mittwochabend bei einer Rede in Ravensburg. Trotz aller Mängel biete es die Möglichkeit, "Schlimmeres zu verhindern", sagte sie.

Die USA haben das Abkommen vor einem Jahr einseitig gekündigt und Sanktionen gegen den Iran verschärft. Die Vereinbarung von 2015 soll Teheran davon abhalten, Atomwaffen zu entwickeln. Der Iran hatte kürzlich seinerseits mit dem Ausstieg gedroht.

Mit ihrer Rede eröffnete die Bundeskanzlerin eine Vortragsreihe zu außenpolitischen Themen. Sie ist dem Vermächtnis des 2014 im Alter von 57 Jahren gestorbenen CDU-Außenpolitiker Andreas Schockenhoff gewidmet. Er hatte seinen Wahlkreis in Ravensburg.

Merkel erneuerte im Schwörsaal der oberschwäbischen Kreisstadt ihre Kritik an der russischen Aggression in der Ukraine und der Annexion der Krim. Zugleich plädierte sie für die Suche nach Kompromissen zur Überwindung von internationalen Konflikten. Deutschland setze sich für die Bewahrung der internationalen Ordnung und eine friedliche Streitbeilegung ein. Die Kanzlerin warnte zudem vor einem stärker werdenden Protektionismus. "Handelskriege kennen zum Schluss nur Verlierer", sagte sie, ohne direkt auf die Zollerhöhungen der USA für Importe aus China und die Reaktion Pekings einzugehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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