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Trauernde Bremer CDU: Siegessicher in Wahlkampf-Endspurt

Bremen  

Trauernde Bremer CDU: Siegessicher in Wahlkampf-Endspurt

16.05.2019, 19:55 Uhr | dpa

Trauernde Bremer CDU: Siegessicher in Wahlkampf-Endspurt. Carsten Meyer-Heder (CDU)

Carsten Meyer-Heder, CDU-Spitzenkandidat zur kommenden Bürgerschaftswahl in Bremen, lächelt. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Bremer CDU hat auf einem Parteitag wenige Tage vor der Landtagswahl um ihren gestorbenen Vorsitzenden Jörg Kastendiek getrauert. In seinem Gedenken verpflichtete sich die Partei zu einem energischen Wahlkampf in den letzten Tagen vor der Wahl am 26. Mai.

"Ich habe ihm in unserem Namen versprochen: Wir machen weiter!", sagte Fraktionschef Thomas Röwekamp von einem letzten Besuch bei Kastendiek. Der 54-jährige CDU-Politiker war am Montag nach schwerer Krankheit gestorben. "Wir werden ihn unglaublich vermissen", sagte der Generalsekretär der Bundes-CDU, Paul Ziemiak.

"Das ich überhaupt hier stehe, ist im wesentlichen Jörgs Verdienst", sagte der Bremer CDU-Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder. Kastendiek gilt als Urheber der Idee, mit dem IT-Unternehmer und politischen Quereinsteiger Meyer-Heder den Anlauf aufs Bremer Rathaus zu wagen. "Lasst uns dafür kämpfen, dass sein Wunsch wahr wird!", forderte Meyer-Heder.

Bestätigt sah sich die Union durch gute Umfragewerte vom Donnerstag. Nach dem ZDF-Politbarometer käme die CDU auf 26 Prozent und die SPD auf 24,5 Prozent, wenn am nächsten Sonntag gewählt werden würde. Ähnlich ermittelte das Institut Infratest dimap im ARD-Auftrag 27 Prozent für die CDU und 24 Prozent für die SPD. Damit könnte die CDU erstmals stärkste Kraft im Bundesland Bremen werden, das seit dem Zweiten Weltkrieg ununterbrochen von der SPD regiert wird.

Meyer-Heder bekräftigte sein Ziel, mehr als 30 Prozent erreichen zu wollen. Wegen der Trauer um Kastendiek verzichtete er beim Parteitag auf eine programmatische Rede. Die Vorstellung eines Regierungsprogramms für die ersten 100 Tage verschob die Partei auf Freitag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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