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Allergie wegen giftiger Raupe? Erneut Schulen geräumt

Bretten  

Allergie wegen giftiger Raupe? Erneut Schulen geräumt

20.05.2019, 14:32 Uhr | dpa

Allergie wegen giftiger Raupe? Erneut Schulen geräumt. Eichenprozessionsspinner

Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage sind zwei Schulen in Bretten (Kreis Karlsruhe) geräumt worden, nachdem zahlreiche Schüler auf eine Substanz allergisch reagierten. Rund 30 Kinder und Jugendliche hätten am Montag Symptome gezeigt wie etwa Hautreizungen und Atemnot. Vier seien - vermutlich vor Aufregung - ohnmächtig geworden, sagte ein Sprecher der Polizei Karlsruhe.

Als Ursache vermuten Polizei und Feuerwehr, dass die Betroffenen mit den Gifthärchen des Eichenprozessionsspinners in Kontakt kamen. Nach Worten einer Stadtsprecherin mussten rund 700 Schüler der Grund- und Realschule die Gebäude verlassen. Für den Rest des Tages entfiel der Unterricht; am Dienstag bleiben die Schulen den Angaben zufolge geschlossen.

Ob die beiden Schulen am Dienstag wieder öffnen, war unklar. Nach Worten der Stadtsprecherin soll eine Spezialfirma damit beauftragt werden, sämtliche Klassenzimmer der beiden Schulen zu reinigen. Zwei Exemplare der Raupe, deren Härchen heftige allergische Reaktionen auslösen können, seien auf dem Schulgelände gefunden worden - allerdings keine Nester, wie die Sprecherin sagte. Die giftigen Härchen seien vermutlich vom Wind in die Klassenräume geweht worden.

Bereits am vergangenen Freitag waren die beiden Schulen geräumt worden, weil rund 30 Kinder und Jugendliche über Hautreizungen klagten. Das Gelände war danach auf Exemplare der Raupe abgesucht und bestimmte Bereiche des Schulhöfe gesperrt worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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