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Ein Jahr nach schwerem Unwetter sind Folgen noch spürbar

Mainz  

Ein Jahr nach schwerem Unwetter sind Folgen noch spürbar

22.05.2019, 06:10 Uhr | dpa

Ein Jahr nach schwerem Unwetter sind Folgen noch spürbar. Das THW birgt ein Auto in Herrstein

Das THW birgt ein Auto, das von den Fluten mitgerissen worden und an einer Brücke hängen geblieben ist. Foto: Harald Tittel/Archiv (Quelle: dpa)

Die schweren Unwetter vor rund einem Jahr in Teilen von Rheinland-Pfalz wirken bis heute nach. Zwar seien zum Beispiel in der damals besonders betroffenen Verbandsgemeinde Herrstein im Kreis Birkenfeld die Reparaturarbeiten weitgehend erledigt, sagte der Büroleiter der Verbandsgemeinde, Klaus Görg, in Herrstein, der Deutschen Presse-Agentur. Die Menschen vor Ort aber hätten heute noch "ein mulmiges Gefühl", wenn größere Regenmengen gemeldet seien. "Da denkt man schon: Hoffentlich sind wir nicht noch einmal betroffen." Dies werde "auch noch eine Weile" so bleiben: "So ein Ereignis vergisst man nicht so schnell", sagte er.

Am 27. Mai ist es ein Jahr her, dass nach Starkregen eine Wasserflut durch das Fischbach-Tal stürzte und rund 360 Häuser flutete. Es entstand ein mehrstelliger Millionenschaden. Betroffen waren auch die Schule in Herrstein und das Sportleistungszentrum in Niederwörresbach. Aktuell werde an Hochwasserschutzkonzepten gearbeitet, um künftig Schaden bei Starkregen für die Ortschaften abzumildern. Bei den Unwettern Ende Mai bis Anfang Juni liefen auch viele Anwesen, Häuser und Keller in Eifel, Hunsrück und Pfalz voll.

Das Land Rheinland-Pfalz hat nach den Unwettern insgesamt gut 110 000 Euro an Sofort- und Finanznothilfen an Privatgeschädigte bewilligt. Der Kreis Birkenfeld und die Verbandsgemeinde Herrstein hatten zudem rund 530 000 Euro an privaten Spenden an Geschädigte verteilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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