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Dritte Binzer Seebrücke steht 25 Jahre: Ausstellung

Binz  

Dritte Binzer Seebrücke steht 25 Jahre: Ausstellung

01.06.2019, 10:00 Uhr | dpa

Dritte Binzer Seebrücke steht 25 Jahre: Ausstellung. Urlauber gehen über die Seebrücke von Binz

Urlauber gehen über die Seebrücke von Binz. Foto: Jens Büttner (Quelle: dpa)

Die dritte Seebrücke im Ostseebad Binz auf Rügen ist vor 25 Jahren eröffnet worden. Eine Freilichtausstellung der Kurverwaltung an der Seebrücke erinnert bis Mitte Juni an die Geschichte von Aufbau und Zerstörung der Binzer Seebrücken.

Die erste war 1902 nach nur zwei Monaten Bauzeit eröffnet worden. Am Brückenkopf des 560 Meter langen hölzernen Bauwerks konnten Schiffe mit einem Tiefgang von mehr als vier Metern anlegen. Vor dem Betreten war der "Brückengroschen" zu zahlen. In der Nacht zum 31. Dezember 1904 zerschmetterte ein Orkan große Teile der Landungsbrücke. Der Wiederaufbau dauerte bis zum Saisonbeginn 1906.

Im Juli 1912 passierte die Tragödie: Bei einem Anlegemanöver brach die Holzkonstruktion am Seebrückenkopf auf einer Länge von zehn Metern ein. 70 bis 80 Menschen stürzten in die Ostsee, 17 von ihnen starben. Das Unglück führte 1913 in Leipzig zur Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die heute als größte Wasserrettungsgesellschaft der Welt gilt.

Mit der Strelasundquerung 1936 verlor der Linienverkehr mit Passagierdampfern und damit die Seebrücke an Bedeutung. Im Winter 1942 knickte Packeis ihre Pfähle ab. Binz blieb Jahrzehnte ohne Seebrücke. Erst 1993 wurde die dritte, die heutige Seebrücke als 370 Meter lange Stahl- und Holzkonstruktion errichtet.

Zum Abschluss des Monats der Bäderarchitektur in Binz soll das Bauwerk am 31. Mai mit einem Spektakel aus Musik, Laser und Pyrotechnik in Szene gesetzt werden, teilte die Kurverwaltung mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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