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Schweriner wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht

Schwerin  

Schweriner wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht

03.06.2019, 01:40 Uhr | dpa

Schweriner wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht. Amtsgericht und Landgericht Schwerin

Der Sitz von Amtsgericht und Landgericht am Demmlerplatz in Schwerin. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs eines Kindes steht ein 64 Jahre alter Mann aus Schwerin vor dem Landgericht Schwerin. Zum Auftakt des Prozesses am Montag warf ihm die Staatsanwältin vor, sich zwischen 2013 und 2017 achtmal an einem Jungen vergangen zu haben, der anfangs gerade elf Jahre alt gewesen sei. Der Angeklagte sagte, dass er sich am nächsten Verhandlungstag zu den Vorwürfen äußern wolle.

Laut Anklage hatte der Mann das Kind über einen Bekannten kennengelernt und es zu nächtlichen Angelausflügen eingeladen. Die Übergriffe auf denn Jungen sollen hauptsächlich vor den Ausflügen in der Wohnung des Angeklagten und während der Ausflüge am Lagerfeuer oder im Zelt stattgefunden haben. Nach Angaben einer Rechtsanwältin, die den Jungen als Nebenkläger vor Gericht vertritt, ist der Mann wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft.

Der Junge war bereits während der Ermittlungen gegen den früheren Leiter des inzwischen geschlossenen Schweriner Jugendclubs "Power for Kids" aufgefallen, der 2018 wegen vielfachen sexuellen Kindesmissbrauchs zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. Er soll in einem Fall versucht haben, sich an dem Jungen zu vergehen.

Durch die Ermittlungen im "Power for Kids"-Fall fasste der Junge wohl den Mut, um auch von den mutmaßlichen Übergriffen des 64-jährigen Angeklagten zu berichten. Er soll an einem der nächsten Verhandlungstage als Zeuge im Gericht gehört werden. Der Prozess wird am 12. Juni fortgesetzt. Insgesamt hat das Gericht bislang drei weitere Verhandlungstage eingeplant.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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