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Rotary-Clubs geben 50 Millionen Dollar gegen Kinderlähmung

Hamburg  

Rotary-Clubs geben 50 Millionen Dollar gegen Kinderlähmung

05.06.2019, 03:01 Uhr | dpa

Rotary-Clubs geben 50 Millionen Dollar gegen Kinderlähmung. Fahne des Rotary-Clubs

Weltkongress der Rotarier in Hamburg geht zu Ende. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild (Quelle: dpa)

Obwohl die weltweit aktiven Rotary-Clubs mehrere hundert Projekte in etwa 200 Ländern und Regionen auf die Beine gestellt haben, bleibt der Kampf gegen die Kinderlähmung wichtigstes Ziel der Organisation. "Der Service, der uns und unsere globale Mission am meisten definiert, ist das ständige Ziel, die Welt von Polio zu befreien", sagte Rotary-Präsident Barry Rassin während des fünftägigen Weltkongresses in Hamburg.

Seitdem die Initiative gemeinsam mit Partnern vor mehr als 30 Jahren gestartet wurde, hätten Rotary-Mitglieder 1,9 Milliarden US-Dollar gespendet, um mehr als 2,5 Milliarden Kinder in 122 Ländern vor Kinderlähmung zu schützen, wie die Organisation am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Seit Juli 2018 hat Rotary etwa 50 Millionen Dollar (fast 45,5 Millionen Euro) dafür gegeben. Diese Summe ist zudem von der Stiftung von Bill und Melinda Gates um weitere 100 Millionen Dollar (etwa 88,8 Millionen Euro) aufgestockt worden, wie Rotary mitteilte.

Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge ist die Kinderlähmung fast ausgerottet. "Wir stehen wirklich kurz vor der Ausrottung einer Krankheit - zum zweiten Mal in der Geschichte der Menschheit", hatte Michel Zaffran, Leiter der WHO-Abteilung für Kinderlähmung, während des Kongresses in Hamburg gesagt. "Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass kein Kind jemals wieder von einem Poliovirus gelähmt wird."

Der mehrtägige Weltkongress in Hamburg war von mehr als 25 000 Rotariern aus etwa 170 Ländern besucht worden. Sie sollen dabei in der Hansestadt einen Umsatz von rund 24 Millionen Euro gelassen haben. Etwa 35 000 Clubs mit rund 1,2 Millionen Mitgliedern gibt es weltweit. In Deutschland sind es etwa 1100 Clubs mit rund 56 000 Mitgliedern, die meist Führungskräfte sind. Der nächste Jahreskongress der Organisation ist 2020 in Honolulu.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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