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Waldbrandgefahr steigt wieder: Kiefern brennen schnell

Eberswalde  

Waldbrandgefahr steigt wieder: Kiefern brennen schnell

05.06.2019, 07:01 Uhr | dpa

Waldbrandgefahr steigt wieder: Kiefern brennen schnell. Kiefern ragen in den blauen Himmel

Kiefern ragen in den blauen Himmel. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild (Quelle: dpa)

In Brandenburg wurden seit Jahresbeginn nach Angaben des Agrarministeriums bereits mehr als 130 Waldbrände registriert. Besonders geschwächte Bäume würden schnell zum Opfer von Flammen, sagte der Waldökologe Jens Schröder von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Er forderte einen verstärkten Umbau der Wälder weg von Monokulturen.

71 Prozent der Bäume, die auf den 1,1 Millionen Hektar Waldflächen stehen, sind Kiefern. Die Bäume seien zwar genügsam und könnten Hitze und Trockenheit mehrere Jahre aushalten, so der Experte. Doch wenn lange Zeit Wasser fehle, seien die Bäume auch besonders anfällig für Schädlinge.

Pro Jahr werden etwa rund 1500 Hektar zu Mischwäldern umgebaut. 550 000 Hektar sind noch durch Kampfmittel im Boden belastet. 2018 war nach Ministeriumsangaben mit 512 Waldbränden auf 1674 Hektar ein außergewöhnliches Jahr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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