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Küste erwartet viele Pfingsturlauber: Straßen werden voll

Leer (Ostfriesland)  

Küste erwartet viele Pfingsturlauber: Straßen werden voll

07.06.2019, 05:53 Uhr | dpa

Küste erwartet viele Pfingsturlauber: Straßen werden voll. Stau

Autos stehen auf der Autobahn im Stau. Foto: Marius Becker/Archivbild (Quelle: dpa)

Die niedersächsische Küste erwartet am langen Pfingstwochenende den zweiten großen Besucheransturm nach den Ostertagen. Die Buchungslage für Unterkünfte sei durchgehend gut, hieß es am Freitag bei den Tourismusgesellschaften. Besonders gefragt ist Camping: Die Anlage in Schillig (Kreis Friesland), einer der größten deutschen Campingplätze, ist bereits ausgebucht.

Das Wetter zeigt sich vorerst durchwachsen: Nach einem Mix aus Sonne und Wind am Freitag soll ein Tiefdruckgebiet heranziehen und das Sommerwetter durcheinander wirbeln. Von Westen entwickeln sich kräftige Gewitter mit Sturmböen und Hagel. In der Nacht zum Samstag weht der Wind dann zeitweise mit starken Böen, an der Nordsee rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sturm, auf dem Brocken teils auch mit Orkanböen.

Der Pfingstsonntag zeigt sich dann von seiner freundlichen Seite mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Am Pfingstmontag fällt im Nordwesten aus dichter Bewölkung etwas Regen.

Für echte Nordseeurlauber spielt das Wetter keine entscheidende Rolle: "Die Buchungen an den Küstenorten sind Pfingsten traditionell gut, zudem ist vielen Feriengästen der warme Sommer 2018 in guter Erinnerung geblieben", sagte Caroline Wulke von der Tourismusgesellschaft "Die Nordsee" in Schortens. Neben Camping wird auch die Nachfrage nach Reisemobilstellplätzen immer beliebter, sagte Imke Wemken von der Ostfriesland Tourismusgesellschaft in Leer.

Auch auf den ostfriesischen Inseln sind die Gastgeber mit der Buchungslage zufrieden. "Die Auslastung liegt zwischen 90 und 95 Prozent und bewegt sich damit auf einem guten Vorjahresniveau", sagte Geschäftsführer Göran Sell von der Ostfriesische Inseln GmbH. Fast ausgebucht seien etwa Norderney, Spiekeroog und Langeoog.

Autofahrer sollten am Wochenende starke Nerven zeigen, rät der ADAC. Ganz Deutschland sei unterwegs, an den nächsten Tagen gebe es viele Staus, heißt es in der Prognose des Automobilclubs. Die Fernstraßen zu Nord- und Ostsee gelten als besonders belastet. Dazu kommen in Niedersachsen die Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen sowie die Autobahn 2 im Großraum Hannover und Braunschweig.

Im Staufall überlebenswichtig sei das Freihalten der Rettungsgasse, erinnerte der ADAC. Bereits bei stockendem Verkehr müssten Autofahrer die Rettungsgasse zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen bilden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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