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Hauk rechnet mit hohem Millionenschaden durch Borkenkäfer

Offenburg  

Hauk rechnet mit hohem Millionenschaden durch Borkenkäfer

07.06.2019, 12:58 Uhr | dpa

Hauk rechnet mit hohem Millionenschaden durch Borkenkäfer. Ein Borkenkäfer kriecht über eine Fichte

Ein Borkenkäfer kriecht über eine Fichte. Foto: Matthias Hiekel/Archivbild (Quelle: dpa)

Borkenkäfer haben die hiesigen Wälder fest im Griff - das sagte Forstminister Peter Hauk (CDU) am Freitag. Gründe seien unter anderem der trockene Sommer 2018 sowie Stürme in diesem Jahr. Es werde mit Schäden von rund 100 Millionen Euro in Baden-Württemberg gerechnet. Und, so der Minister: "Die aktuelle Situation mit Trockenheit, Temperaturanstiegen und Borkenkäferbefall lässt Rückschlüsse auf die Auswirkungen des Klimawandels zu."

Zuvor hatte schon das Landratsamt Ortenaukreis davor gewarnt, dass Borkenkäfer auf Grund hoher Temperaturen in den vergangenen Wochen derzeit besonders stark ausschwärmen und die Gefahr einer massenhaften Vermehrung bestehe. Auch der milde Winter habe den Käfer begünstigt. "Alle Waldbesitzer sollten deshalb jetzt die Anlage und Entwicklung der ersten Käfergeneration konsequent bekämpfen", hieß es.

"Wichtigste Grundlage der Borkenkäferbekämpfung ist die Kontrolle gefährdeter Waldbestände. Waldbesitzer müssen ihre Fichtenbestände ab jetzt laufend wöchentlich kontrollieren", sagte Hauk. Durch Schnee und Sturm geschädigte Bereiche seien besonders gefährdet.

Der Minister verwies darauf, dass das Land Waldbesitzer bei der Schädlingsbekämpfung unterstütze. Es stünden Beihilfen für das Hacken von Holz, Transporte, Lagerung und die Wiederinstandsetzung von Waldwegen zur Verfügung. Die Forstbehörden unterstützen zudem bei der Verwertung befallener Bäume und Folgearbeiten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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