Sie sind hier: Home > Regional >

IG Metall protestiert gegen drohenden Stellenabbau

Herzogenaurach  

IG Metall protestiert gegen drohenden Stellenabbau

07.06.2019, 13:43 Uhr | dpa

IG Metall protestiert gegen drohenden Stellenabbau. Eine Fahne mit dem Logo der IG-Metall

Eine Fahne mit dem Logo der IG-Metall. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit einem Aktionstag an 26 Standorten des Auto- und Industriezulieferers Schaeffler hat die IG Metall am Freitag gegen den drohenden Jobabbau protestiert. Zumeist hätten die Betriebsräte zur Teilnahme an außerordentlichen Betriebsversammlungen aufgerufen. Teils seien Beschäftigte auch vor die Werkstore gezogen, um gegen Abbaupläne zu demonstrieren, sagte ein Gewerkschaftssprecher. In Bayern fanden nach IG Metall-Angaben an sieben Schaeffler-Standorten Proteste statt, unter anderem in Herzogenaurach, Schweinfurt und Eltmann.

"Wir fordern das Unternehmen auf, die Verunsicherung der Beschäftigten zu beenden und allen eine klare Perspektive zu bieten", sagte der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Johann Horn, einer Mitteilung zufolge. "Es ist richtig, dass Schaeffler den Wandel in Richtung Elektrifizierung mit neuen Produkten aktiv gestalten will. Dabei ist das Unternehmen aber in der Pflicht, den Beschäftigten Sicherheit zu geben", sagte Horn.

Nach Erkenntnissen der IG Metall sind von dem geplanten Stellenabbau europaweit 3500 Arbeitsplätze betroffen, "vor allem in Deutschland". Ein Schaeffler-Sprecher reagierte überrascht auf die Zahl. "Diese Zahl ist uns nicht bekannt", sagt er am Freitag. Schaeffler selbst hatte bisher von 700 abzubauenden Arbeitsplätzen in Deutschland gesprochen - und zwar in Kaltennordheim (Thüringen), Hamm (Rheinland-Pfalz), Unna und Steinhagen (Nordrhein-Westfalen). Weitere 200 Jobs würden im europäischen Ausland verloren gehen. Schaeffler reagiert damit unter anderem auf die Branchenflaute und den Trend zum Elektroauto.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal