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Giffey: Vertrag zum "Gute-Kita-Gesetz" mit Niedersachsen

Hannover  

Giffey: Vertrag zum "Gute-Kita-Gesetz" mit Niedersachsen

11.06.2019, 02:40 Uhr | dpa

Giffey: Vertrag zum "Gute-Kita-Gesetz" mit Niedersachsen. Stephan Weil, Franziska Giffey und Grant Hendrik Tonne

S. Weil (l-r), F. Giffey und G. H. Tonne halten den unterzeichneten Vertrag zum "Gute-Kita-Gesetz". Foto: Hauke-Christian Dittrich (Quelle: dpa)

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will sich dafür einsetzen, dass die Bundesmittel zur Verbesserung der Betreuung in den Kindergärten auch nach 2022 weiter fließen. In Hannover sagte sie am Dienstag bei der Unterzeichnung einer Vereinbarung zum "Gute-Kita-Gesetz" mit Niedersachsen: "Auch 2022 wird die Aufgabe nicht erledigt sein". Nach dem Gesetz sollen vom Bund bis 2022 rund 5,5 Milliarden Euro an die Länder fließen. Diese können selbst entscheiden, wie sie die Mittel einsetzen. Dazu müssen aber mit jedem Land einzeln Vereinbarungen getroffen werden.

Bisher haben Giffey zufolge erst drei andere Bundesländer ein solches Abkommen unterzeichnet. Sie geht davon aus, dass bis August fünf weitere dazukommen werden, sodass die Mittel ab kommendem Herbst fließen können. Auf Niedersachsen entfallen im Förderzeitraum insgesamt 526 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Das Land möchte einen Großteil der Gelder verwenden, um mehr Erzieher zu gewinnen und die Ausbildung flexibler zu gestalten. Auszubildende können parallel zu ihrem Schulbesuch in einer Kita arbeiten und bekommen das auch vergütet. Auf diese Weise hofft das Kultusministerium, mehr junge Menschen für den Beruf zu gewinnen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach bei der Vertragsunterzeichnung durch Giffey und den zuständigen Kultusminister Grant Hendrik Tonne (alle SPD) von einem "großen Schritt, über den ich mich sehr freue."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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