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Erste Schnellladestationen für E-Autos in Betrieb genommen

Wilsdruff  

Erste Schnellladestationen für E-Autos in Betrieb genommen

11.06.2019, 18:11 Uhr | dpa

Erste Schnellladestationen für E-Autos in Betrieb genommen. Erste Schnellladeparks

Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen, steht neben ersten Schnellladeparks für Elektroautos. Foto: Robert Michael (Quelle: dpa)

In Sachsen sind die ersten Schnellladestationen für Elektroautos an der Autobahn-Raststätte "Dresdner Tor" in Betrieb gegangen. Damit profitierten E-Autofahrer künftig von einer besseren Ladeinfrastruktur, teilte Volkswagen Sachsen am Dienstag mit. Die derzeit acht "Superschnelllader" mit einer Leistung bis zu 350 Kilowatt (KW) könnten die Ladezeit erheblich verkürzen. Üblich seien Ladesäulen mit einer Leistung von 50 Kilowatt. Ihre volle Wirkung können die Schnelllader aber nur bei den dafür ausgelegten und mit entsprechenden Batterien ausgestatteten Elektroautos, etwa dem Porsche Taycan, entfalten.

Dann soll die Ladezeit künftig lediglich nur noch acht Minuten betragen. Insgesamt soll es an den Raststätten am "Dresdner Tor" künftig zwölf solcher Ladepunkte geben. Eine Tankladung kostet den Angaben zufolge pauschal acht Euro. "Neben bezahlbaren E-Modellen mit einer guten Reichweite ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor, sich für ein Elektroauto zu entscheiden", so Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik bei Volkswagen Sachsen.

In Betrieb genommen wurden die Ladestationen gemeinsam mit Ionity - ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW, Daimler, Ford und VW - und der Firma "Tank und Rast". Ionity will bis Ende kommenden Jahres 400 Ladestationen für Elektroautos entlang von Autobahnen in 23 Ländern in Europa aufbauen. "Die Elektromobilität ist ab sofort auch in Sachsen langstreckentauglich", sagte Geschäftsführer Michael Hajesch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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