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Azubis von ArcelorMittal überreichen Petition

Potsdam  

Azubis von ArcelorMittal überreichen Petition

14.06.2019, 14:49 Uhr | dpa

Azubis von ArcelorMittal überreichen Petition. ArcelorMittal

Blick über das Firmengelände des Unternehmens ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Potsdam (dpa/bb)- Aus Sorge um ihre Zukunft haben Auszubildende von ArcelorMittal aus Eisenhüttenstadt am Freitag im Potsdamer Landtag eine Petition überreicht. In dem Papier an Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (beide SPD) bitten die Azubis, sich dafür einzusetzen, dass die Stahlindustrie in der EU konsequent und nachhaltig vor den Folgen unfairer Handelspraktiken geschützt wird.

An zahlreichen Standorten, auch in Eisenhüttenstadt, sei die Produktion bereits eingeschränkt worden, dazu drohe Kurzarbeit. "Lassen sie es nicht zu, dass der letzte industrielle Leuchtturm in Brandenburg und Ostdeutschland verschwindet", schreiben die Auszubildenden. Derzeit bildet das Werk etwa 200 Azubis aus. Insgesamt arbeiten 2700 Arbeiter bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt.

Woidke zeigte Verständnis für die jungen Mitarbeiter. Es gehe um faire Wettbewerbsbedingungen auf dem Stahl-Weltmarkt. "Teilweise wird mit staatlichen Subventionen diese Fairness unterlaufen", sagte er. In der Stahlproduktion in Deutschland gebe es zudem besonders hohe Umweltstandards. "Andere Länder haben diese in Teilen nicht, können deshalb billiger produzieren."

Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal schraubt seine Produktionskapazitäten weiter zurück. In Europa muss der Konzern die Kapazitäten erneut reduzieren - eine träge Nachfrage gepaart mit hohen Importen in die Europäische Union setzen ArcelorMittal nach eigenen Angaben unverändert zu.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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