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Strandhotel an der Ostsee ausgebrannt: Riesiger Schaden

Wustrow  

Strandhotel an der Ostsee ausgebrannt: Riesiger Schaden

15.06.2019, 09:37 Uhr | dpa

Ein Großbrand hat in der Nacht zu Samstag ein Hotel im Ostseebad Wustrow (Kreis Vorpommern-Rügen) zerstört. Das Haupthaus des familienbetriebenen "Ostseehotel Wustrow" sei aus bisher unbekannten Gründen am späten Freitagabend in Brand geraten, teilte die Feuerwehr mit. Erst am Samstagmorgen gegen halb 10 Uhr konnten die Löscharbeiten beendet werden.

Ein Gast hatte das Feuer am Abend um kurz vor 23 Uhr bemerkt und das Hotelpersonal informiert. Kurz darauf rückte die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich insgesamt 71 Personen aus dem brennenden Gebäude und den umliegenden Wohneinheiten ins Freie gerettet. "Bei unserem Eintreffen stand das Gebäude bereits zur Hälfte in Flammen", sagte Kay Mittelbach, Amtswehrführer für den Bereich des Amtes Darß/Fischland. Innerhalb kürzester Zeit breiteten sich die Flammen auf das komplette Reetdach des Strandhotels aus.

Durch das schnelle Eingreifen der mehr als 160 Helfer der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort konnte ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Häuser verhindert werden. Das Haupthaus des Ostseehotels, in dem sich neben zahlreichen Wohneinheiten unter anderem auch das Hotelrestaurant und eine Bar befand, wurde durch die Flammen vollständig zerstört. "Was das Feuer nicht zerstört hat, hat spätestens das Wasser erledigt", so Mittelbach.

Die betroffenen Gäste wurden zum Teil in umliegenden Hotels untergebracht, manche von ihnen konnten zudem in ihre Zimmer auf dem Hotelgelände zurückkehren. Die L21 war die ganze Nacht voll gesperrt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf rund zwei Millionen Euro beziffert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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