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Gestaffelter Schulbeginn für Verkehr? Eltern skeptisch

Stuttgart  

Gestaffelter Schulbeginn für Verkehr? Eltern skeptisch

16.06.2019, 09:22 Uhr | dpa

Gestaffelter Schulbeginn für Verkehr? Eltern skeptisch. Zwei Schulkinder im Straßenverkehr

Zwei Schulkinder üben das Verhalten auf dem Schulweg und das richtige Überqueren einer Straße. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Vorstoß von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne), den Unterrichtsbeginn an Schulen nach hinten zu verschieben, stößt auf große Skepsis bei Eltern. Hermann verspricht sich davon eine Entzerrung des morgendlichen Verkehrs auf den Straßen. "Der Minister hat damit nicht primär das Wohl der Kinder im Blick", kritisierte der Chef des baden-württembergischen Landeselternbeirates, Carsten Rees. Was tatsächlich für Kinder das Beste sei, müsse gründlich erörtert werden. Die Vorgehensweise des Ministers sei unglücklich. "Das ist ein komplexes Thema, das man sehr sorgfältig behandeln sollte", meinte Rees. Es tauge nicht für "Schnellschüsse".

Kinder seien jedenfalls keine Verfügungsmasse, die man dazu nutzen könne, das Verkehrssystem flüssiger zu machen. Was den frühen Unterrichtsbeginn und Änderungen angehe, gebe es noch keinen Gesamtkonsens. Darüber müssten alle zuständigen Gremien beraten und sich auch mit der Wissenschaft zusammensetzen.

Hermann hatte der "Südwest Presse" gesagt: "Die größte Entzerrung wäre, wenn endlich nicht mehr überall der Schulbeginn ungefähr um 7.45 Uhr wäre." Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) findet demnach auch eine Entzerrung sinnvoll. Sie wolle Überzeugungsarbeit dafür leisten, dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen. Zum späteren Unterrichtsbeginn äußerte sich Eisenmann aber zurückhaltend. Das regle die jeweilige Schule vor Ort selbst.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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