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Hoher Schaden bei Großbrand in Hanau: Ursache unklar

Hanau  

Hoher Schaden bei Großbrand in Hanau: Ursache unklar

22.06.2019, 10:27 Uhr | dpa

Hoher Schaden bei Großbrand in Hanau: Ursache unklar. Feuerwehr

Ein Blick auf die Front eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Britta Pedersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein Brand in einem Hanauer Industriegebiet hat am Freitagabend einen Großeinsatz ausgelöst und ein Volksfest beendet. Mehr als 180 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften fast elf Stunden gegen die Flammen, wie die Hanauer Feuerwehr am Samstag mitteilte. Dabei verletzten sich drei Einsatzkräfte der Feuerwehr leicht. Nach der Schätzung eines Feuerwehrsprechers entstand ein Schaden von mehr als 200 000 Euro. Wie und warum der Brand ausbrach, war laut Polizei zunächst unklar.

Der Brand auf dem Gelände eines Industriebetriebs, der an eine Tankstelle grenzt, war am Freitagabend ausgebrochen. Zwischenzeitlich stand eine Fläche von etwa 40 mal 40 Metern in Flammen. Laut Feuerwehr lagerten dort unter anderem Metallschrott und alte Autos.

Über der Stadt war eine große Rauchwolke zu sehen. Die Anwohner wurden mit der Warn-App Katwarn aufgerufen, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Im Hanauer Stadtteil Steinheim musste nach Angaben eines Feuerwehrsprechers das Altstadtfest zum Missfallen vieler Besucher und Stadtbetreiber vorzeitig beendet werden. Die Feuerwehr konnte bei Messungen aber keine Schadstoffe in der Luft feststellen.

Immer wieder forderte die Einsatzleitung der Feuerwehr Verstärkung benachbarter Wehren an. Auch das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk waren im Einsatz. Auf dem Main richteten die Einsatzkräfte Sperren ein, um zu verhindern, dass Löschschaum oder andere Stoffe in den Fluss gelangen. Gegen Mitternacht hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Nachdem am frühen Samstagmorgen die letzten Glutnester gelöscht waren, konnten die Einsatzkräfte den Brandort verlassen. Gutachter sollen nun die Brandursache ermitteln.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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