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Friedlicher Protest und Bierkauf gegen Neonazis

Ostritz  

Friedlicher Protest und Bierkauf gegen Neonazis

22.06.2019, 14:29 Uhr | dpa

Friedlicher Protest und Bierkauf gegen Neonazis. Eine Frau und ein Mann schieben Einkaufswagen mit Bierkästen

Eine Frau und ein Mann schieben einen Einkaufswagen mit Bierkästen in der Nähe eines örtlichen Supermarktes. Foto: Daniel Schäfer (Quelle: dpa)

Im ostsächsischen Ostritz ist der Protest gegen ein Neonazi-Treffen friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen. Bis zum frühen Samstagabend habe es keine Probleme gegeben, sagte ein Polizeisprecher. "Wir sind mit den Einsatzmaßnahmen zufrieden und können bislang eine positive Bilanz ziehen", sagte er.

An einer Demonstration gegen das rechtsextreme "Schild und Schwert Festival" beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 300 Menschen. Der Aufzug durch die Stadt sei laut und friedlich, sagte der Polizeisprecher.

Bei dem Rechtsrock-Festival auf dem Gelände eines Hotels hatten sich laut Polizei zwischen 500 und 600 Teilnehmer versammelt. Vor der Veranstaltung war mit 750 Teilnehmern gerechnet worden. Die Polizei setzte auch am Samstag das Alkoholverbot für die Neonazi-Veranstaltung um. Nachdem bereits am Vortag 4200 Liter Bier beschlagnahmt worden waren, zogen die Beamten nach eigenen Angaben noch einmal rund 200 Liter an mitgebrachten alkoholischen Getränken ein.

Als Protest gegen das Neonazi-Festival hatten am Samstag Bürger aus Ostritz mehr als 100 Kästen Bier in einem Supermarkt aufgekauft. Die Mitglieder des Internationalen Begegnungszentrums des Klosters Sankt Marienthal (IBZ) verluden die Kisten auf einen Anhänger und transportierten das Bier damit weg.

Bereits am Vormittag hatte die Polizei auf Hinweise reagiert, wonach Teilnehmer an dem Rechtsrock-Konzert am Vortag ohne Polizeikontrolle auf das Veranstaltungsgelände gelangt waren. Augenzeugen hatten beobachtet, dass zahlreiche Menschen an den Kontrollen vorbei durch einen Nebeneingang auf das Gelände geschleust worden waren. Beamte hätten den Weg durch dieses Fußgängertor daraufhin versperrt, teilte die Polizei mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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