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Bislang heißester Tag des Jahres in NRW erwartet

Detmold  

Bislang heißester Tag des Jahres in NRW erwartet

25.06.2019, 13:53 Uhr | dpa

Bislang heißester Tag des Jahres in NRW erwartet. Hitzefrei an NRW-Schulen

Schüler einer 2. Klasse laufen in einer Grundschule an einer Tafel mit der Aufschrift "Hitzefrei" vorbei. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv (Quelle: dpa)

Nordrhein-Westfalen steuert weiter auf den bislang heißesten Tag des Jahres zu: Bereits am frühen Nachmittag zeigte das Thermometer an den Flughäfen Düsseldorf und Münster/Osnabrück rund 33 Grad. Der Deutsche Wetterdienst rechnet am Rhein mit bis zu 37 Grad am späten Nachmittag. Am Mittwoch soll es dann mit bis zu 34 Grad etwas weniger heiß werden.

An vielen Schulen in Nordrhein-Westfalen gab es Hitzefrei. Am Stadtgymnasium Detmold durften die Schüler der Sekundarstufe I nach der 6. Stunde gehen, am Helmholtz-Gymnasium Essen bereits nach der 4. Stunde. Dies ist dort auch für Mittwoch geplant, sagte der stellvertretende Schulleiter Rainer Severin. Für die Schüler der Sekundarstufe II findet Unterricht nach Plan statt - "in kühleren oder nicht ganz so heißen Räumen". Der entsprechende Erlass des Landes sieht kein Hitzefrei für die Oberstufe vor. An Grundschulen mit Ganztagsbetreuung gab es mancherorts verkürzte Unterrichtsstunden.

Von größeren hitzebedingten Störungen wurden bislang nichts bekannt. "Der Verkehr läuft normal. Die Klimaanlagen brummen", hieß es bei der Landesleitstelle der Polizei. Der Pressestelle der Deutschen Bahn in Düsseldorf wurden bis zum frühen Nachmittag ebenfalls keine hitzebedingten Behinderungen bekannt. Auch der Flugbetrieb am Düsseldorfer Airport lief normal. Ein Sprecher verwies auf die hohe Sonneneinstrahlung auf dem Flughafen-Vorfeld. Für die dort Beschäftigten bedeute dies: reichlich trinken, Pausen einhalten, immer kräftig eincremen und Kopfbedeckungen tragen. "Bei den hohen Temperaturen werden auf Wunsch Arbeitsschutzgetränke an die Mitarbeiter ausgegeben." Auch stünden Getränkespender mit kaltem Wasser zur Verfügung.

Extra-Wasser gab es auch bei den Nahverkehrsunternehmen Ruhrbahn und Rheinbahn. "Wasser für die Fahrer gibt es reichlich", sagte ein Rheinbahn-Sprecher. Die Fahrer dürften außerdem ihre Sommer-Dienstkleidung tragen, zu der etwa dunkelblaue Bermuda-Shorts zählen.

Ausgerechnet am Dienstag musste derweil in Dortmund ein Freibad geschlossen bleiben - der Eichenprozessionsspinner mit seinen gefährlichen Härchen hatte in einem angrenzenden Park zahlreiche Bäume befallen. Wie lange die Sperrung andauert, war am Dienstag unklar.

Abkühlung versprechen in diesen Tagen viele Kirchen wie etwa der Kölner Dom. Darin herrschten am Dienstag angenehme 21 Grad. Wer beim Besuch allzu leicht bekleidet ist, bekommt von den Domschweizern, den Ordnungshütern im Dom, ein Tuch in die Hand, um etwa die freien Schultern zu bedecken. Die Tücher werden am Ausgang wieder abgegeben. Das Tragen von Shorts sei kein Problem, sagte ein Domsprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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