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Schwesig besucht nach Eurofighter-Absturz Unglücksort

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Schwesig besucht nach Eurofighter-Absturz Unglücksort

25.06.2019, 19:00 Uhr | dpa

Schwesig besucht nach Eurofighter-Absturz Unglücksort. Untersuchungen nach Eurofighter-Absturz

Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr untersuchen ein Wrackteil eines Eurofighters. Foto: Christophe Gateau (Quelle: dpa)

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich zurückhaltend zu Forderungen geäußert, Übungsflüge der Luftwaffe in der Tourismusregion Mecklenburgische Seenplatte einzuschränken oder gar einzustellen. Diese waren nach dem Absturz zweier Eurofighter mit einem Toten erneut aufgekommen. "Ich kann verstehen, dass nach so einem Unglück diese Diskussionen wieder aufflammen. Ich glaube aber, dass es zunächst sehr wichtig ist, dass die Unfallursache untersucht wird, dass schnell aufgeklärt wird, woran hat es gelegen", sagte Schwesig am Dienstag bei einem Besuch in Nossentin. Dort war einer von zwei Kampfjets nach einer Kollision abgestürzt und der Pilot gestorben.

Im Ergebnis der Untersuchungen müsse auch geklärt werden, ob bei den Übungsflügen andere Sicherheitsstandards nötig seien. Zu den Forderungen zahlreicher Kommunalpolitiker der Region und von Oppositionsparteien nach einem Ende der Tiefflüge wollte sich Schwesig nicht direkt äußern.

Die Regierungschefin zeigte sich betroffen von den Folgen des Unglücks. Sie sprach den Angehörigen des getöteten Soldaten und seinen Kameraden ihre Anteilnahme aus und richtete Genesungswünsche an den verletzten Piloten. "Aber man muss auch sagen, dass wir großes Glück im Unglück hatten. Wir sehen die Bilder und fragen uns, was wäre passiert, und hätte es nicht auch schlimmer ausgehen können", sagte sie.

Schwesig hatte sich von Führungskräften der Bundeswehr über den Stand der Ursachenaufklärung informieren lassen. Seit Montagabend sind etwa 300 Soldaten in der Region im Einsatz, um Wrackteile zu sichern. Wichtige Hinweise zu den Ursachen des Unglücks, bei dem zwei Kampfjets in einer Luftkampfübungen kollidierten, erhoffen sich die Experten von der Auswertung der Flugdatenspeicher, die laut Luftwaffe am Nachmittag gefunden worden waren. Am Mittwoch werde die Suchmannschaft auf 500 Kräfte aufgestockt, sagte der Chef des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, Brigadegeneral Gerd Kropf. Er äußerte die Ansicht, dass Mitte nächster Woche Ergebnisse zu den Unfallursachen vorliegen werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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