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Auch bei Hitze: Arbeiter im Kühlhaus nicht zu beneiden

Rheine  

Auch bei Hitze: Arbeiter im Kühlhaus nicht zu beneiden

26.06.2019, 11:13 Uhr | dpa

Auch bei Hitze: Arbeiter im Kühlhaus nicht zu beneiden. Frische- und Gefrierzentrum Rheine GmbH

Ein Mitarbeiter mit wärmender Gesichtsmaske fährt mit seinem Flurförderfahrzeug durch das Kühlhaus. Foto: Friso Gentsch (Quelle: dpa)

Deutschlands größter Tiefkühlschrank steht in Rheine im Münsterland. "Wir haben hier minus 22 Grad Celsius", berichtet Ludger Kleuser, der Geschäftsführer des Frische- und Gefrierzentrums Rheine GmbH, das zum niederländischen Unternehmen NewCold gehört. Das Kühlhaus der Superlative ist etwa 130 Meter lang und 38 Meter hoch. Mehr als ein Fünftel der rund 300 Mitarbeiter arbeitet bei arktischer Kälte in dem vollautomatischen Hochlager, das mehr als 68 000 Paletten fasst.

Und auch wenn viele sich angesichts des Hochsommers ein kühles Plätzchen herbeisehnen: Die Arbeit bei eiskalten Temperaturen ist anstrengend - und genauestens geregelt. "Wir haben spezielle Tiefkühlkleidung", berichtet Manager Kleuser. Die Mitarbeiter müssen Schutzanzüge, dicke Stiefel und Mützen tragen. Auch spezielle Unterwäsche oder Zwischenkleidung aus Fleece gibt es. Immerhin: Die Stapler-Fahrer sitzen in geheizten Kabinen - da reicht ein T-Shirt.

Alle anderthalb bis zwei Stunden ist eine Pause für die rund 60 Mitarbeiter vorgeschrieben: Mindestens 15 Minuten - in einem 21 Grad warmen Raum, erläutert das Deutsche Tiefkühlinstitut, der Branchenverband der Tiefkühlwirtschaft.

Das direkt an der A 30 gelegene Kühlhaus im Münsterland dient als Zwischenlager für gefrorene Lebensmittel. "Wir lagern hier Tiefkühlware ein: Eiscreme, Pizza, Torten, Pommes Frites, all diese Produkte, die man im Supermarkt kaufen kann", berichtet Geschäftsführer Kleuser.

Der Markt für tiefgekühlte Lebensmittel wächst: Vor allem der Außer-Haus-Markt mit der Verpflegung in Kantinen, Schulen oder Kindertagesstätten trägt dazu bei. Auch im Lebensmitteleinzelhandel wachse der Absatz nach wie vor, erklärte das Tiefkühlinstitut.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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