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Autofahrer versteckt Geld im Tank: Zoll stellt Summe sicher

Oldenburg  

Autofahrer versteckt Geld im Tank: Zoll stellt Summe sicher

26.06.2019, 17:53 Uhr | dpa

Autofahrer versteckt Geld im Tank: Zoll stellt Summe sicher. Zoll-Logo

Das Zoll-Logo ist auf einem Einsatzfahrzeug des Zolls zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit insgesamt 781 310 Euro ist ein Mann im Auto durch Europa gereist, bis er im Raum Osnabrück in eine Zollkontrolle geriet. Die Beamten vermuteten, dass das zum Großteil im Tank versteckte Geld aus dem Handel mit Drogen stammte und zogen die Summe ein - zu Recht, wie jetzt das Oberlandesgericht Oldenburg feststellte. Die Richter glaubten dem chinesischen Staatsbürger nicht, der in Italien gemeldet war und mit einem in Polen zugelassenen Auto aus den Niederlanden unterwegs war.

Nach seiner Version stammte das Geld aus dem Verkauf einer Wohnung in China und war für Investitionen in Europa bestimmt. In China sei es aber verboten, mehr als 38 000 Euro auszuführen, gab der Mann an. Auch die Überweisung größerer Beträge sei verboten. Daher habe er das Geld in China in Euro umgetauscht und es per Schiff nach Amsterdam transportieren lassen.

Rauschgiftfahnder entdeckten nach Angaben des Gerichts vom Mittwoch zwar Kokain- und Haschischspuren an den Geldscheinen. Eine Straftat wie Drogenhandel oder Geldwäsche konnten die Ermittler aber nicht nachweisen und stellten das Ermittlungsverfahren ein.

Die Richter fanden die Version des Chinesen jedoch nicht glaubhaft und nicht nachvollziehbar, warum so viel Geld im Tank des Wagens versteckt und durch Europa gefahren wurde. Der Mann hatte sich zudem bei den Aussagen über den angeblichen Wohnungsverkauf in China in Widersprüche verstrickt. Das Geld bleibt daher zugunsten der Staatskasse eingezogen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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