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"Gorch Fock" läuft nächste Sanierungsstation an

Bremerhaven  

"Gorch Fock" läuft nächste Sanierungsstation an

27.06.2019, 02:02 Uhr | dpa

"Gorch Fock" läuft nächste Sanierungsstation an. "Gorch Fock"

Die "Gorch Fock" (M) wird aus einem Dock der Bredo-Werft von einem Schlepper ausgedockt. Foto: Axel Heimken/Archivbild (Quelle: dpa)

Das halbsanierte Marineschulschiff "Gorch Fock" ist am Donnerstag von Bremerhaven in Richtung Berne an der Unterweser geschleppt worden. Das teilte die Bundeswehr mit. Zwei Schlepper nahmen den Rumpf an den Haken, der derzeit nicht viel mehr als eine leere Stahlhülle ist. Masten und Aufbauten fehlen. In Berne soll der Rumpf des Seglers bei der Fassmer-Werft festmachen. Der Generalauftragnehmer, die insolvente Elsflether Werft, will in den kommenden zwei Wochen entscheiden, wo und mit welchen Subunternehmern das Schiff fertiggebaut wird.

In Bremerhaven hatte die "Gorch Fock" dreieinhalb Jahre im Dock gelegen und war erst vergangenen Freitag wieder ins Wasser gelassen worden. Das Bundesverteidigungsministerium hat beschlossen, die Sanierung des 61 Jahre alten Seglers trotz der aus dem Ruder gelaufenen Kosten zu vollenden. Im Herbst 2020 soll die Dreimastbark wieder segeln - für Gesamtkosten von 135 Millionen Euro. Die Marine bildet auf dem Schiff ihre Offiziersanwärter seemännisch aus.

In Berlin sorgt die Kostenexplosion weiter für Diskussionen. "Das Ausdocken der "Gorch Fock" war ein Meilenstein", sagte der FDP-Haushaltsexperte Karsten Klein. Die Risiken der Sanierung seien aber nicht kleiner geworden. So könne es wegen der Insolvenz der Elsflether Werft passieren, dass der Bund bereits gezahlte Leistungen ein zweites Mal bezahlen müsse, sagte der Oppositionsabgeordnete. Bei der Werft ist Geld der Marine verschwunden, während Zulieferer auf ihren Außenständen sitzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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