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Mehr Flugzeuge starten und landen pünktlich vor 23 Uhr

Hamburg  

Mehr Flugzeuge starten und landen pünktlich vor 23 Uhr

28.06.2019, 14:19 Uhr | dpa

Mehr Flugzeuge starten und landen pünktlich vor 23 Uhr. Flieger

Ein Airbus A319-132 der Fluggesellschaft Germanwings (vorne) startet vom Flughafen Hamburg aus. Foto: Christophe Gateau/Archivbild (Quelle: dpa)

Auf dem Hamburger Flughafen sind in diesem Jahr bislang deutlich weniger Flüge aufgrund von Verspätungen nach 23.00 Uhr gestartet oder gelandet. Die Umweltbehörde hat bislang 308 Bewegungen in der Stunde vor Mitternacht registriert. Bis Ende Juni 2018 waren es dagegen 577 Verspätungen, wie ein Sprecher am Freitag sagte. Sollte dieser Trend anhalten, könnte die Negativzahl von 1174 verspäteten Vor-Mitternachts-Flügen im vergangenen Jahr deutlich unterschritten werden, teilte die Behörde weiter mit.

In Hamburg gelten nach 23 Uhr strenge Nachtflugbeschränkungen. Um die Hamburger vor Fluglärm zu schützen, dürfen bis Mitternacht lediglich Maschinen landen und starten, die nachweislich unvermeidbar zu spät dran sind. Gründe dafür können Unwetter, Fluglotsenstreik oder ähnliches sein. Dringende medizinische und polizeiliche Flüge sind von dieser Regelung ausgenommen.

Die Umweltbehörde wertet die sinkenden Zahlen als sichtbaren Erfolg der Maßnahmen, die Politik, Flughafen und Fluggesellschaften bei einem gemeinsamen Luftfahrtgipfel Ende 2018 in Hamburg beschlossen hatten. So war an den deutschen Flughäfen mehr Personal für den Bodenverkehr, für die Terminals und die Sicherheit eingestellt worden. Zudem halten die Airlines mehr Reserve-Flugzeuge und -Crews vor und Fluglotsen wurden von zusätzlichen Aufgaben entlastet. Flugpläne wurden angepasst, Abläufe rund um Starts und Landungen verbessert sowie Fluggesellschaften mit 500 Euro Bearbeitungsgebühr bei Verspätung zur Kasse gebeten.

Trotz der positiven Zahlen für den Hamburger Flughafen warnt die Behörde vor "zu frühem Jubel". Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne): "Um eine Trendwende bei den Verspätungszahlen zu schaffen, dürfen die Lärmschutz-Bemühungen jetzt nicht nachlassen. Ganz im Gegenteil: Wir wollen die Situation weiter verbessern!"

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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