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Operettensaison in Neustrelitz gestartet

Neustrelitz  

Operettensaison in Neustrelitz gestartet

29.06.2019, 12:54 Uhr | dpa

Wie erobert man eine Operndiva? Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht, wie die Operettenfestspiele in Neustrelitz zeigen. Die Premiere des exotischen Werks "Die Bajadere" von Emmerich Kálmán haben am Freitagabend bei strahlendem Sonnenschein rund 1000 Besucher auf der Freilichtbühne am Schlossgarten gefeiert. Der scheidende Intendant der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, Joachim Kümmritz, nannte die Regiearbeit der Französin Pascale-Sabine Chevroton mit insgesamt 55 Sängern, Tänzern und Schauspielern eine "lebendige und frische Inszenierung." Die Operettenfestspiele in Neustrelitz sind die einzigen in Mecklenburg-Vorpommern.

In dem Stück verliebt sich ein indischer Prinz, der auf Europareise ist, in eine schöne Frau. Diese ist jedoch eine gefeierte Opernsängerin, die "Die Bajadere" spielt und wenig davon hält, sich den Avancen des Prinzen zu ergeben. Sie lässt sich zum Schein auf das Spiel ein, schickt ihn aber dann plötzlich wieder weg - auch wegen der unterschiedlichen gesellschaftlichen Normen. Den indischen Prinz Radjami von Lahore spielt Andres Felipe Orozco. Ihm zur Seite steht die Schweizer Tänzerin Nina Burri. Ihre besonders biegsamen Soloeinlagen sorgen für "Oh"- und "Ah"-Rufe im Publikum.

Die Schauspielerin und Sängerin Laura Scherwitzl bekam in der Hauptrolle der Operndiva mehrfach Szenenapplaus. Eine zweite Handlung in dem Beziehungsdrama bekam ebenfalls viel Aufmerksamkeit: Ein älterer Herr will eine Dame erobern, indem er vorgibt ein wohlhabender Tigerjäger zu sein, der auch schon in Indien war. Es gelingt ihm. Aber nach längerer Zeit als Ehemann stellt er fest: "Sie hat einen Fehler, sie liebt immer die Anderen."

Die Operettenfestspiele 2019 sind die letzten unter der Leitung von Kümmritz, der nach seinem Wirken an drei der vier großen Theater im Nordosten Ende Juli in den Ruhestand geht. Die Neustrelitzer hoffen bis Ende Juli wie im Vorjahr wieder auf insgesamt rund 14 000 Gäste.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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