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Letzter Tag der "Fusion": Hitze, volle Züge und Kontrollen

Lärz  

Letzter Tag der "Fusion": Hitze, volle Züge und Kontrollen

30.06.2019, 01:19 Uhr | dpa

Letzter Tag der "Fusion": Hitze, volle Züge und Kontrollen. Fusion-Festival 2019

Das Fusion-Festival 2019. Foto: Christian Charisius (Quelle: dpa)

Rund 70 000 Menschen haben seit Mittwoch auf dem alternativen "Fusion"-Festival in Lärz bei Mirow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gefeiert. Die Abreise der Besucher am Sonntag bei hohen Temperaturen stellte für Polizei und Nahverkehr nun eine große Herausforderung dar.

Die Bundespolizei rechnete allein in Richtung Berlin und Rostock mit knapp 16 500 Bahnreisenden, wie sie am Sonntag per Twitter mitteilte. Es würden zusätzliche Sonderzüge eingesetzt, hieß es. Insgesamt reisten knapp 25 000 Personen nach Veranstalterangaben mit dem Zug, weitere 25 000 wurden mit eigens dafür organisierten Bussen befördert.

Wie schon bei der Anreise führte die Polizei am Sonntag wieder Straßenkontrollen durch. Auf der B198 in Vipperow und in Zirtow wurden bis zum Abend 70 Beamte eingesetzt, wie die Polizei Neubrandenburg mitteilte. Bei der Anreise am Mittwoch und Donnerstag waren den Angaben zufolge insgesamt 23 Anzeigen wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln und rund 30 Anzeigen wegen des Besitzes unerlaubter Substanzen erstattet worden.

Die Arbeit der Polizei rund um das Festival war das alles beherrschende Thema in den vergangenen Wochen und Monaten gewesen. Seit November ging es vor allem um die Frage, ob die Beamten jederzeit und anlasslos Zutritt zum Festivalgelände haben sollten. Die Veranstalter drohten, dass es mit Polizeipräsenz auf der "Fusion" kein Festival geben werde. Erst vor wenigen Wochen einigten sich beide Parteien. Die Polizei erhielt demnach zwar keinen Zutritt zum Gelände, jedoch wurde eine mobile Polizeiwache am Rande des Geländes errichtet.

Die Beamten zogen am Sonntag eine positive erste Bilanz. Während des Festivals sei es sehr ruhig gewesen, sagte die Pressesprecherin der Polizei, Nicole Buchfink. An der mobilen Polizeiwache außerhalb des Festivalgeländes seien bis Sonntagmittag nur zwei Diebstähle gemeldet worden. Außerdem wurden zwei Dinge auf der Wache abgegeben: eine Fundsache und ein Päckchen mit einem weißen Pulver - vermutlich Betäubungsmittel.

Das alternative Festival verspricht seit 1997 "vier Tage Ferienkommunismus" mit Musik, Theater, Kino, Performance, Installationen sowie vegetarischer Kost. Die "Fusion" findet jedes Jahr auf einem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz statt. Es gibt keine Sponsoren und keine Werbung. Die Tickets werden stets verlost.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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