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Land will Zuschüsse für Kulturszene regelmäßig aufstocken

Schwerin  

Land will Zuschüsse für Kulturszene regelmäßig aufstocken

30.06.2019, 09:16 Uhr | dpa

Nach der Theaterförderung stockt die Landesregierung in Schwerin auch die Zuschüsse für die Kultur- und Kunstszene in Mecklenburg-Vorpommerns jährlich auf. Die Dynamisierung solle 2020 erstmals wirksam werden und 2,5 Prozent betragen, sagte Kulturministerin Bettina Martin (SPD) unter Hinweis auf den Etatentwurf der Regierung. "Wir heben den Deckel regelmäßig an, damit nicht immer gespart werden muss, ehe etwas Neues gestartet werden kann." Bislang stehen laut Ministerium etwas mehr als 10 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Die Zuschüsse des Landes für die Theater sowie Kulturvereine und -initiativen waren jahrelang eingefroren. Weil angesichts fortschreitender Inflation und wachsender Personalkosten damit die Handlungsspielräume immer enger wurden, hatte es von den Betroffenen massive Kritik gegeben. Im Zuge des 2018 geschlossenen Theaterpakts hatte sich das Land zunächst bereit erklärt, die Zuschüsse für die Bühnen um jährlich 2,5 Prozent aufzustocken. Nun sollen auch andere Kultureinrichtungen im Land von solch einer Regelung profitieren.

Die Vergabe der Mittel ist ein Thema bei der gegenwärtig laufenden Debatte zu kulturpolitischen Leitlinien für Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es dabei, Kooperationen in der Kultur- und Kunstszene des Landes zu vertiefen und so deren Ausstrahlung zu verbessern.

Im Jahr 2018 waren landesweit 289 Projekte über die allgemeine Kulturförderung und über Sonderförderprogramme vom Land unterstützt worden. Die Spanne reichte dabei von der bildenden Kunst bis hin zur Heimatpflege. Unterstützt wurde unter anderem der Ankauf von Musikinstrumenten sowie Bühnen- und Tontechnik sowie die Ausstattung der Kinder- und Jugendkunstschulen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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