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Kommodore: Wohl kein technischer Defekt an Eurofightern

Silz  

Kommodore: Wohl kein technischer Defekt an Eurofightern

01.07.2019, 02:33 Uhr | dpa

Kommodore: Wohl kein technischer Defekt an Eurofightern. Fliegerhorst Laage

Beim Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" steht der Schriftzug "Fliegerhorst Laage" am Kasernentor. Foto: Stefan Sauer/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem Absturz von zwei Eurofightern an der Mecklenburgischen Seenplatte hat das zuständige Luftwaffen-Geschwader nach eigenen Angaben keine Hinweise auf einen Fehler an den Kampfflugzeugen. "Bedingt dadurch, dass wir den Flugbetrieb heute wieder aufnehmen und auch die Eurofighter-Flotte insgesamt nicht den Flugbetrieb eingestellt hat, ist ersichtlich, dass wir nicht von einem technischen Defekt an einer der Maschinen ausgehen", sagte Gero von Fritschen, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Das Geschwader ist in Laage bei Rostock stationiert.

Für die Unfalluntersuchung sei der General Flugsicherheit zuständig, bekräftigte von Fritschen. Vor der Wiederaufnahme des Flugbetriebs habe es eigene Analysen und ein Treffen im Kreis der fliegenden Besatzung gegeben, bei dem auch der überlebende abgestürzte Pilot und der Pilot einer dritten Maschine intern berichtet hätten.

"Wir haben anhand der Erinnerung, der Gedächtnisprotokolle versucht nachzuvollziehen, was da draußen passiert ist", sagte der Kommodore. Der Unfall dürfe nicht zwischen den Besatzungen und der Wiederaufnahme des Flugbetriebs stehen. "Heute Morgen sind wir mit vier Maschinen rausgegangen, heute Nachmittag werden noch mal zwei Maschinen rausgehen", sagte er. Einschränkungen bei den geübten Taktiken gebe es nicht.

Bei einer Luftkampfübung von drei Eurofightern waren am 24. Juni zwei der Jets in größerer Höhe kollidiert und bei Nossentiner Hütte abgestürzt. Ein Pilot starb. Danach hatte das Geschwader die Flüge zunächst ausgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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