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Caffier beruft wegen Waldbrands Führungsstab

Lübtheen  

Caffier beruft wegen Waldbrands Führungsstab

01.07.2019, 18:01 Uhr | dpa

Caffier beruft wegen Waldbrands Führungsstab. Waldbrand bei Lübtheen

Stefan Sternberg (SPD, M), Lorenz Caffier (CDU, r), der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, und Till Backhaus (SPD, l). Foto: Jens Büttner (Quelle: dpa)

Als Reaktion auf den großflächigen Waldbrand bei Lübtheen (Landkreis-Ludwigslust-Parchim) ist am Montagnachmittag in Schwerin der Interministerielle Führungsstab zusammengetreten. Das Gremium der Landesregierung werde im Bedarfsfall weitere überörtliche Hilfe für die Brandbekämpfung organisieren. "Besonnenheit und Professionalität haben jetzt oberste Priorität. Hektik und Unsicherheit sind in den kommenden Tagen die schlechtesten Berater", erklärte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nach dem Treffen.

Der Einberufung des Führungsstabs war die Ausrufung des Katastrophenfalls durch den Landkreis vorausgegangen. Nunmehr obliege es dem Innenministerium, dem Kreis auf dessen Wunsch hin Hilfe zu vermitteln und das Zusammenspiel zwischen Landes- und Katastrophenschutzbehörden, privaten Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und anderen Helfern zu koordinieren, erklärte Caffier.

Die Einsatzleitung vor Ort bleibe in der Hand des Landkreises. "Die Leute vor Ort arbeiten bereits sehr professionell, viele von ihnen haben bereits große Erfahrungen bei der Bewältigung solcher Einsatzlagen", betonte Caffier.

Der seit Sonntag wütende großflächige Waldbrand auf dem Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Lübtheen stellt die Einsatzkräfte vor große Probleme. Nach Angaben von Umweltminister Till Backhaus (SPD) ist es der größte Waldbrand in der Geschichte des Landes. Betroffen seien 430 Hektar (4,3 Quadratkilometer) auf einem früheren, etwa 6000 Hektar großen Truppenübungsplatz, der hochgradig mit Munition belastet ist, was die Löscharbeiten erheblich erschwert.

Nach Angaben von Landrat Stefan Sternberg (SPD) wurden bislang drei Ortschaften evakuiert. An der Brandbekämpfung seien rund 400 Kräfte beteiligt, sagte er. Vier Hubschrauber von Bundeswehr und Bundespolizei beteiligten sich an den Löscheinsätzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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