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Filmfest München ehrt Ralph Fiennes fürs Lebenswerk

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Filmfest München ehrt Ralph Fiennes fürs Lebenswerk

01.07.2019, 19:24 Uhr | dpa

Filmfest München ehrt Ralph Fiennes fürs Lebenswerk. Ralph Fiennes

Ralph Fiennes mit dem Ehrenpreis CineMerit Award beim Filmfest München. Foto: Felix Hörhager (Quelle: dpa)

Sehr gerührt hat der britische Schauspieler und Regisseur Ralph Fiennes auf dem Filmfest München einen Ehrenpreis für sein Lebenswerk entgegengenommen. "Ich bin sehr emotional", sagte der 56-Jährige und rang kurz um Fassung, nachdem ihm Festivalleiterin Diana Iljine den CineMerit-Award überreicht hatte. Ein Grund: Erinnerungen an frühere Zeiten, als Fiennes 1986 als junger Schauspieler mit der New Shakespeare Company auf Tournee in München war und im selben Saal den Elfenkönig Oberon aus Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" spielte. "Ich liebe Euch, ich liebe Eure Stadt und ich werde diesen Moment bewahren", rief der Brite dem Publikum zu.

Anschließend war sein neuer Film zu sehen: "Nurejew - The White Crow" über den berühmten russischen Balletttänzer Rudolf Nurejew. Fiennes führte Regie und spielt zudem einen Ballettlehrer.

Der Brite gilt als Charakterdarsteller. Seine Karriere startete er in den 1980er Jahren am Theater. Er spielte auch bei der Royal Shakespeare Company. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1993 in Steven Spielbergs Holocaust-Drama "Schindlers Liste" mit der Rolle des KZ-Kommandanten Amon Goeth. Bekannt ist er auch für Filme wie "Der englische Patient" oder "Holmes und Watson". In der "Harry Potter"-Filmreihe gab er den bösen Lord Voldemort. Ab "James Bond - Skyfall" war er in Nachfolge von Judi Dench "M", der Leiter des britischen Auslandsgeheimdienstes. Sein Regiedebüt gab er 2011 mit dem Shakespeare-Stoff "Coriolanus".

Der undotierte CineMerit-Award wird jedes Jahr verliehen. Am Samstag hatte ihn bereits der Spanier Antonio Banderas erhalten. Preisträger früherer Jahre waren unter anderem Emma Thompson und Michael Caine.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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