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Fünf Bewerber wollen Chef im Hockenheimer Rathaus werden

Hockenheim  

Fünf Bewerber wollen Chef im Hockenheimer Rathaus werden

07.07.2019, 02:19 Uhr | dpa

Im baden-württembergischen Motorsport-Ort Hockenheim gehen heute fünf Bewerber ins Rennen um den Posten des Oberbürgermeisters. Vier Männer und eine Frau wollen Amtsinhaber Dieter Gummer (67) beerben, der nach 15 Jahren an der Rathausspitze in den Ruhestand geht.

Darunter der von der FDP unterstützte Christdemokrat Marcus Zeitler. Der 44-jährige Verwaltungswirt ist derzeit Bürgermeister von Schönau im Odenwald. Der parteilose Marco Germann aus Dudenhofen bei Speyer wird von der SPD unterstützt. Er arbeitet im Führungs- und Einsatzstab des Polizeipräsidiums Mannheim. Auch der Reiseverkehrskaufmann und Unternehmensberater aus Hockenheim, Matthias Filbert (50), will ins Rathaus einziehen. Der vierte Kandidat, der 46-jährige Jörg Söhner, ist Maschinenbauer und derzeit als Studienrat an einem technischen Gymnasium tätig. Er ist in Hockenheim aufgewachsen und lebt heute in der Nachbargemeinde Neulußheim. Als einzige Frau tritt die 34 Jahre alte Steuerangestellte Lisa Bohn aus St. Leon-Rot an.

Der Oberbürgermeister ist in Hockenheim auch automatisch Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Hockenheimring GmbH. Neben der strategischen Weiterentwicklung des Rings gehört zu den Themen des neuen Stadtoberhaupts der Ausbau des Krippenangebots und günstiges Wohnen für einkommensschwache Bürger. Nachdem der letzte innerstädtische Lebensmittelladen geschlossen hat, steht die Versorgung im Zentrum der Gemeinde mit 22 000 Einwohnern ebenfalls auf der Tagesordnung.

Falls heute keiner der Kandidaten über 50 Prozent der Stimmen holt, ist ein zweiter Wahlgang am 21. Juli anberaumt. Dann können alle bisherigen Kandidaten und auch neue Bewerber antreten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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