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Wenn die Bienenbrut stirbt: Seuche seit Jahren ungelöst

Hohen Neuendorf  

Wenn die Bienenbrut stirbt: Seuche seit Jahren ungelöst

08.07.2019, 06:23 Uhr | dpa

Wenn die Bienenbrut stirbt: Seuche seit Jahren ungelöst. Eine tote Drohne

Eine tote Drohne liegt vor einem Bienenstock. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Amerikanische Faulbrut richtet in Bienenstöcken regelmäßig große Schäden an. "Ich sehe die Krankheit als ein seit Jahrzehnten ungelöstes Problem", sagt die Vize-Direktorin des Länderinstituts für Bienenkunde in Hohen Neuendorf bei Berlin, Elke Genersch. In den vergangenen Jahrzehnten schwankte die Zahl der Ausbrüche in Deutschland demnach zwischen 140 in 2018 und 440 im Jahr 1998. Auf einen Rückzug der Seuche ließen die Zahlen nicht schließen: Es gebe seit den 1950er Jahren ein stetes Auf und Ab der anzeigepflichtigen, für Menschen aber ungefährlichen Krankheit. Der Leiter des Nationalen Referenzlabors für Bienenkrankheiten, Marc Schäfer, am Friedrich-Loeffler-Institut bei Greifswald, sieht dennoch einen Trend zur Abnahme der Seuche. Er führt die sinkende Zahl von Ausbrüchen auf verstärktes Monitoring und mehr Aufklärung zurück.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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