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BASF: Schwarzheide bei Batterieproduktion weiter im Rennen

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BASF: Schwarzheide bei Batterieproduktion weiter im Rennen

08.07.2019, 13:41 Uhr | dpa

BASF: Schwarzheide bei Batterieproduktion weiter im Rennen. BASF Schwarzheide

Ein Mitarbeiter der BASF Schwarzheide GmbH geht über eine Brücke zu einem Tanklager. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Der BASF-Standort Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) ist nach eigener Darstellung weiter an der Ansiedlung einer Produktionsanlage für Batterien-Materialien interessiert. Das sagte ein Sprecher des Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Nun müsse der Vorstand noch über den Bau der Neuanlage entscheiden. "Das bedeutet, unser Vorhaben besteht weiterhin und ist in keinem Zusammenhang mit den Entscheidungen für Münster zu sehen", sagte der BASF-Sprecher.

Zudem sei der Standort im Gespräch mit einem potenziellen Ansiedler, der Deutschen Lithium GmbH mit Sitz in Freiberg. Das Unternehmen möchte nach Angaben von BASF Lithium im Erzgebirge abbauen und sucht nach einem Standort für die Veredelung des gewonnenen Rohstoffs. Hierfür werde der Standort Schwarzheide in Erwägung gezogen.

Den Zuschlag für Münster als künftigen Hauptstandort für eine neue Batterie-Forschungsfabrik nannte der BASF-Sprecher eine "verpasste Chance", durch die Ansiedlung von zukunftsträchtigen Forschungseinrichtungen den Strukturwandel zu befördern. Das wirke sich jedoch nicht negativ auf die Vorhaben der BASF in Schwarzheide aus. Münster hatte sich als Hauptstandort für eine "Forschungsfertigung Batteriezelle" gegen Ulm durchgesetzt.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) trotz des Zuschlags für Münster noch Chancen, dass zumindest ein Teil der Forschung und Produktion in die Lausitz kommt. Der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (Montag) sagte Steinbach: "Ich gebe nicht auf."

Um die Ansiedlung der "Forschungsfertigung Batteriezelle" (FFB) hatten sich deutschlandweit verschiedene Forschungseinrichtungen beworben, darunter auch das Fraunhofer Institut mit Sitz in Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen. Brandenburg hatte sich nicht für das Projekt beworben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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