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SPD-Bezirk nominiert Roth und Kampmann für Parteispitze

Kassel  

SPD-Bezirk nominiert Roth und Kampmann für Parteispitze

08.07.2019, 20:04 Uhr | dpa

SPD-Bezirk nominiert Roth und Kampmann für Parteispitze. Christina Kampmann und Michael Roth

Christina Kampmann (SPD) (l) und Michael Roth (SPD)(r). Foto: Guido Kirchner/Sina Schuldt/Archivbild (Quelle: dpa)

Der SPD-Bezirk Hessen-Nord hat Europa-Staatsminister Michael Roth und die ehemalige nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann als Kandidaten für den gemeinsamen Vorsitz der Bundes-SPD nominiert. Roth bringe sowohl die notwendige Erfahrung wie auch frische Ideen mit, die der SPD und ihren Mitgliedern neues Selbstbewusstsein geben könnten, sagte der Bezirksvorsitzende Timon Gremmels am Montag nach der Entscheidung in Kassel. Man freue sich, dass sich Roth in einer Doppelspitze mit Kampmann den mehr als 400 000 SPD-Mitgliedern zur Wahl stellen werde.

Roth und Kampmann hatten ihr Interesse am Parteivorsitz vergangene Woche bekanntgegeben. Bewerber müssen von mindestens fünf Unterbezirken, einem Bezirk oder einem Landesverband nominiert werden. Das konnten Roth und Kampmann bisher nicht nachweisen.

Gremmels ergänzte nun: "Damit sind beide als erste offizielle Kandidaten um die Doppelspitze der Bundes-SPD im Rennen." Ein Wahlvorstand werde alle Nominierungen prüfen und am 1. September die Kandidaten bekanntgeben. Bis dahin haben weitere Bewerber Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Zur Bewerbung aufgerufen sind Kandidaten, die als Doppelspitze antreten, Einzelbewerbungen sind aber auch möglich. Ein Mitgliederentscheid befindet im Oktober über die beiden endgültigen Kandidaten, die bei einem Bundesparteitag im Dezember bestätigt werden sollen.

Der 48 Jahre alte Roth sitzt seit 1998 im Bundestag und ist seit 2013 Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Sein Wahlkreis umfasst die nord- und osthessischen Landkreise Hersfeld-Rotenburg Werra-Meißner-Kreis. Kampmann (38) war von 2015 bis 2017 Familienministerin in NRW.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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