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Dach des Hauptbahnhofs bleibt kurz: Bahn verkauft Teile

Berlin  

Dach des Hauptbahnhofs bleibt kurz: Bahn verkauft Teile

09.07.2019, 05:53 Uhr | dpa

Dach des Hauptbahnhofs bleibt kurz: Bahn verkauft Teile. Hauptbahnhof Berlin

Ein ICE Typ 1 steht an einem Bahnsteig im Hauptbahnhof. Foto: Maurizio Gambarini/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Dach des Berliner Hauptbahnhofs bleibt kurz. Jahrelang hatte die Bahn zusätzliche Stahlträger und maßgefertigte Glasscheiben aufbewahrt, doch nun sind sie weg. "Die Elemente des Hallendachs waren abgeschrieben", sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Die Stahlteile wurden zur Wiederverwertung weiterverkauft und die Glasteile zur Entsorgung/zum Recyceln an eine entsprechende Fachfirma verkauft."

Damit bleibt es bei der Dachlänge von 321 Metern - zu wenig für viele ICE-Züge, die bis zu 375 Meter lang sein können. Ein Teil der Fahrgäste braucht deshalb beim Aussteigen in Berlin manchmal einen Regenschirm.

Um den Bahnhof rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fertig zu bekommen, ließ der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn das Dach nicht 450 Meter lang bauen, wie es der Architekt Meinhard von Gerkan vorgesehen hatte. Später kam immer wieder die Forderung auf, das Dach noch zu vollenden.

Vor fünf Jahren lehnte die Bahn das ab. Ein Gutachten hatte Zusatzkosten von 145 Millionen Euro ergeben. Zudem müsste die wichtige Bahnstrecke unter dem Dach für die Ergänzung neun Monate unterbrochen werden, hieß es.

Den Blick auf die unbedachten Bahnsteigenden des Hauptbahnhofs bedecken inzwischen an mehreren Stellen Neubauten. Ihre Architektur löste mitunter Diskussionen aus.

Schon 2002 waren die überschüssigen Dachteile eingelagert worden. Technisch wäre die Verlängerung später noch möglich gewesen, auch wenn veränderte Vorschriften zu beachten gewesen wären, ergab 2014 das Gutachten. Wann das Depot mit den Dachteilen am Berliner Ostbahnhof aufgelöst worden ist, ließ die Bahn offen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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