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Multihalle soll zu neuem Leben erweckt werden

Mannheim  

Multihalle soll zu neuem Leben erweckt werden

09.07.2019, 18:38 Uhr | dpa

Multihalle soll zu neuem Leben erweckt werden. Mannheimer Multihalle

Blick auf die Deckenkonstruktion der Mulithalle im Herzogenriedpark. Foto: Uwe Anspach/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Wiederbelebung der Mannheimer Multihalle rückt nach der Zusage einer Millionenförderung des Bundes ein Stück näher. Am Dienstag hat sich der Gemeinderat mit der Sanierung der "Architektur-Ikone von internationaler Strahlkraft" - so die Stadt - beschäftigt und mit großer Mehrheit für deren Finanzierung gestimmt. Damit machten die Stadträte den Weg frei für den Start der Arbeiten am Tragwerk der für die Bundesgartenschau (BUGA) 1975 erbauten Halle. Der Bund hatte im Zuge seines Programms "Nationale Projekte des Städtebaus" fünf Millionen Euro zugesagt. "Jetzt haben wir die Chance, das Projekt Multihalle in die Zukunft zu führen", hatte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) verkündet.

Die größte freitragende Holzgitterschalenkonstruktion der Welt war vom Stararchitekten Frei Otto (1925-2015), dem Mitschöpfer des Münchner Olympiadachs, gemeinsam mit dem Mannheimer Architekten Carlfried Mutschler geplant worden. Sie ist nicht beheizbar und war nicht als dauerhaftes Bauwerk konzipiert. Jahrelang war die schirmartige Kreation geschlossen, seit 2016 wird sie wieder stärker genutzt. Die Sanierung umfasst die Verstärkung des Gitters aus Pinienholz und in einem zweiten Schritt den 7400 Quadratmeter großen Innenraum. Fertigstellung: 2023 zur BUGA in Mannheim.

Beantragt hatte die Stadt beim Bund 9,47 Millionen Euro, von denen aber nur gut die Hälfte bewilligt wurden. Damit erhöhte sich der ursprünglich eingeplante kommunale Eigenanteil von 4,73 Millionen auf 9,2 Millionen Euro. Als Nutzung kommen Sport, experimentelle Kunst und Kultur sowie Bildungsangebote infrage.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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