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Batterieforschung: Landtag diskutiert Entscheidung gegen Ulm

Stuttgart  

Batterieforschung: Landtag diskutiert Entscheidung gegen Ulm

10.07.2019, 02:40 Uhr | dpa

Batterieforschung: Landtag diskutiert Entscheidung gegen Ulm. Anja Karliczek (CDU)

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Foto: Christoph Soeder/Archivbild (Quelle: dpa)

Die umstrittene Entscheidung des Bundes, Münster und nicht Ulm zum Standort für die Batterieforschung zu machen, ist heute Thema im Landtag. Die oppositionelle SPD hat eine Debatte beantragt mit dem Titel "Karliczek bootet Baden-Württemberg aus – die Standortentscheidung zur Batteriezellenforschung muss revidiert werden". Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte Münster in Nordrhein-Westfalen den Zuschlag gegeben. Damit hadert das Land Baden-Württemberg.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) brachte in einem Brief an Karliczek ihre Zweifel am Zuschlag für Münster zum Ausdruck - etwa mit Blick auf die Kompetenzen und die Kapazitäten von Münster in der Batterieforschung. Zudem bat sie Karliczek, sich im Bund bei noch laufenden Ausschreibungsverfahren für Baden-Württemberg einzusetzen. "Forschungsexzellenz und industrielle Wertschöpfung in Deutschland lassen sich nur erhalten, wenn wir gemeinsam und an der richtigen Stelle etwas dafür tun", heißt es in dem Brief vom Dienstag. Ziel müsse es sein, sehr schnell eine konkurrenzfähige industrielle Massenfertigung von Batteriezellen in Deutschland aufzubauen.

Batteriezellen gelten als Schlüsseltechnologie für die E-Mobilität. Die Bundesregierung will in der Batterietechnologie im internationalen Wettbewerb aufholen und kurbelt die Forschung mit 500 Millionen Euro an - Geld, das nun nach Nordrhein-Westfalen fließt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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